Vorlage

Indikationsbesprechung

Herr

Gesichertes LC

Protokoll der Indikationsbesprechung: Bei dem Patienten ist ein pulmonales Adenokarzinom im rechten Oberlappen als Zufallsbefund verifiziert und mit einer Keilresektion histologisch gesichert. Die Staging-Untersuchungen einschließlich PET/CT und Schädel-MRT haben erfreulicherweise die nodale oder extrathorakale Metastase ausgeschlossen. In der letzten Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für eine anatomische Oberlappenresektion rechts als kurativ intendierte Therapie ausgesprochen.

Bei der heutigen Besprechung ist die Indikation für die OP überprüft und bestätigt.

Verdacht auf LC

Protokoll der Indikationsbesprechung: Bei dem Patienten ist ein pulmonales Rundherd im linkten Oberlappen verifiziert, der für Lungenkarzinom hochgradig verdächtig ist. Die Staging-Untersuchungen einschließlich PET/CT und Schädel-MRT haben erfreulicherweise die nodale oder extrathorakale Metastase ausgeschlossen. In der letzten Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für eine histologische Sicherung und bei Nachweis Malignität anatomische Resektion als kurativ intendierte Therapie ausgesprochen. Eine Upfront Segmentektomie bei Erhärterung des Malignomverdachts ist ebenfalls angemessen.

Bei der heutigen Besprechung ist die Indikation für die OP überprüft und bestätigt.

Frau

Protokoll der Indikationsbesprechung: Bei der Patientin mit NSCLC ausgehend aus dem rechten OL in der Vorgeschichte ist ein PET-pos. Rundherd im linken Oberlappen verifiziert . Die Staging-Untersuchungen einschließlich PET/CT und Schädel-MRT haben erfreulicherweise die nodale oder extrathorakale Metastase ausgeschlossen. In der letzten Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für eine histologische Sicherung via Keilresektion und anatomische Resektion rechts als kurativ intendierte Therapie bei Nachweis der Malignität ausgesprochen.

Bei der heutigen Besprechung ist die Indikation für die OP überprüft und bestätigt.

Therapieeinstellung, Sterben

Bei der Patientin mit multiplen Komorbiditäten und im fortgeschrittenen Alter ist ein Lungenkarzinom im Frühstadium ausgehend aus dem rechten Oberlappen verifiziert. Am 14.2. 2024 wurde eine Lobektomie des rechten Oberlappens als kurativ intendierte Therapie vorgenommen. Der initiale Verlauf nach der OP gestaltete sich komplikationslos.

Im Verlauf trat Bradyarrhythmie auf. Am 20.2. wurde eine Schrittmacherimplantation vorgenommen. Bei respiratorischer Dekompensation nach eine Drainagenanlage links am 22. 2. 2024 musste die Patientin auf Intensivstation verlegt werden. Im weiteren Verlauf trat akutes Nierenversagen bei chronischer Niereninsuffizienz auf. Bei Anurie wurde die Patientin am 24.2. 2024 dialysiert. Die Patientin hat in dieser Situation geäußert, dass keine weitere invasive Therapiemaßnahme gewünscht ist. Die Verwandten haben ebenfalls die Wünsche geäußert. Am 25.2.2024 ist der kardiopulmonale und renale Zustand weiter verschlechtert. Die Patient hat eine Einstellung der Therapie gewünscht. Eine Patientenverfügung liegt vor. Wir haben mit den Verwandten, vor allem der Tochter der Patientin ausführlich über die aktuelle Situation, mögliche Therapieoptionen und Prognose gesprochen. Die Verwandten haben einer Therapie Einstellung ebenfalls zugestimmt.

Indikation OP Pneumothorax trotz TD Anlage

Bei dem jungen Patienten ist ein Pneumothorax rechts aufgetreten. Trotz der Anlage einer Thoraxdrainage ist die Lunge rechts nicht vollständig ausgedehnt. Luftfistel über TD zw. 50 und 100 ml/min.

In Zusammenschau der gesamten Befunde ist eine operative Sanierung mit Bullaresektion und Pleurektomie gemäß der Leitlinie indiziert. Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, operativen Ablauf und mögliche Komplikationsrisiken besprochen. Insbesondere habe ich die Wahrscheinlichkeit für Rezidiv-Pneumothorax trotz operativer Sanierung erläutert. Der Patient stimmt dem Eingriff zu.

Tags: indikation

Entscheidung Metastasenchirurgie bei R1

In Zusammenschau der gesamten Befunde sind die pulmonalen Raumforderungen mit Lungenmetastasen des vorbekannten Analkarzinoms gut vereinbar. Eine histologische Sicherung der Rundherde ist bis jetzt noch nicht erfolgt. Deshalb ist eine Keilresektion der Rundherde z. B. rechts zur endgültigen histologischen Abklärung sinnvoll.

Erfreulicherweise hat sich die Verlaufs-CT-Thoraxuntersuchung vom 30.10. 2023 keine Zunahme der Anzahl der Lungenrundherde gezeigt. Deswegen ist eine Resektion der Rundherde als Metastasenchirurgie für die Verbesserung der Gesamtüberlebenszeit möglich. Gleichzeitig muss man die lokale R1 Resektion und eingeschränkte Möglichkeit für weitere Systemtherapie oder Strahlentherapie berücksichtigt werden. Im Vorfeld, also am 1.11.2023 habe ich mit Prof. Schumacher und PD Dr. Harringer über diesen Fall ausführlich diskutiert. Nach sorgfältiger Abwägung von Risiken und Nutzen und in Anbetracht der Gesamtkonstellation, besonders angesichts des Alters (57 Jahre alt) ist eine thorakoskopische Keilresektion rechts nach weiterer Rekonvaleszenz zur histologischen Sicherung und Vermeiden weiterer Metastase aus den drei Lungenmetastasenherden aus unserer Sicht sinnvoll und technisch machbar.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, Indikation und Ablauf der Operation (VATS Keilresektion rechts), Alternative-Maßnahmen sowie perioperatives Komplikationsrisiko gesprochen. Der Patient hat danach dem Eingriff grundsätzlich zugestimmt und um die Operation im Dezember dieses Jahres gebeten.

Hierfür bitte ich um stationäre Aufnahme des Patienten am 5.12. 2023. Am Aufnahmetag wird erneut eine CT-Thorax-Untersuchung als Verlaufskontrolle vorgenommen. Die Operation (VATS Keilresektion rechts Oberlappen und Unterlappen und selektive Lymphadenektomie) ist für den folgenden Tag den 6.12. 2023 vorgesehen.

Tags: abwägung

Abwägung, doch Keil besser als TBB und CT-Biopsie

Ausführlich habe ich mit der Patientin in Begleitung von der Tochter über die Befunde und weiteres Vorgehen gesprochen. Für die histologische Sicherung sind sowohl eine thorakoskopische Keilresektion z.B. im rechten Unterlappen als auch eine CT-gesteuerte Biopsie möglich. Eine Bronchoskopie und transbronchiale Biopsie sind aufgrund peripherer Lokalisation der Herde nicht erfolgsversprechend. Im Hinblick auf die Gewebemenge und Qualität der pathologischen Aufarbeitung ist eine Keilresektion des Rundherdes vorteilhaft. Im Gespräch wurden auch die Komplikationsrisiken einer Keilresektion bei der Patientin mit Komorbiditäten und fortgeschrittenem Alter erörtert. Am Ende des Gesprächs hat die Patientin dem Vorgehen zugestimmt.

Tags: abwägung

Indikationsstellung Rundherde

Bei diesem Patienten sind multiple, kavernöse Raumforderungen in den beiden Lungen verifiziert. Die bis jetzt durchgeführten, umfangreichen Untersuchungen haben keine wegweisenden Ergebnissen erbracht. Als weiterführende Diagnostik sehe ich in Übereinstimmung mit Ihrer Empfehlung auch die Notwendigkeit für eine atypische Resektion der Herde.

Aufgrund der Morphologie der Veränderungen, multiplen Komorbiditäten, Immunsuppression auch mit Prednisolon ist eine Operation mit erhöhten Komplikationsrisiken verbunden. Nach Rücksprache mit Anästhesie ist eine VATS links mit EinLungen-Ventilation rechts möglich bzw. bevorzugt.

Heute habe ich mit dem Patienten auf der Station V01 ausführlich über die Befunde, Indikation Ablauf der Operation sowie perioperatives Komplikationsrisiko gesprochen. Insbesondere wurde erörtert, dass kardiopulmonale Komplikationen, wie z. B. prolongierte Luftfistel, prolongierte Beatmung mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auftreten können. Der Patient hat dem Eingriff grundsätzlich zugestimmt.

Vorbehaltlich der neuen, wegweisenden Befunde, können wird den Patienten am 11.3. 2024 auf HTG 1 übernehmen. Die Operation (VATS links Keilresektion) ist für den 12.3. 2024 vorgesehen. Ich bitte um Bestätigung des Vorgehens.

Ich bitte ebenfalls um weitere Abklärung der Notwendigkeit für Isolation bei V. a. Tbc. Metformin soll 2 Tage vor der OP pausiert werden.

Abwägung und Entscheidung

Abwägung, doch Keil besser als TBB und CT-Biopsie

Ausführlich habe ich mit der Patientin in Begleitung von der Tochter über die Befunde und weiteres Vorgehen gesprochen. Für die histologische Sicherung sind sowohl eine thorakoskopische Keilresektion z.B. im rechten Unterlappen als auch eine CT-gesteuerte Biopsie möglich. Eine Bronchoskopie und transbronchiale Biopsie sind aufgrund peripherer Lokalisation der Herde nicht erfolgsversprechend. Im Hinblick auf die Gewebemenge und Qualität der pathologischen Aufarbeitung ist eine Keilresektion des Rundherdes vorteilhaft. Im Gespräch wurden auch die Komplikationsrisiken einer Keilresektion bei der Patientin mit Komorbiditäten und fortgeschrittenem Alter erörtert. Am Ende des Gesprächs hat die Patientin dem Vorgehen zugestimmt.

Abwägung VATS V.a. Pleuramesotheliom

In Zusammenschau der gesamten Befunde, insbesondere bei positiver Asbest-Exposition, sind die pleuralen Befunde bei dem Patienten mit Pleuramesotheliom gut vereinbar, obwohl die zytologische Untersuchung des Pleurapunktats keine wegweisende Befunde erbrachte. In Übereinstimmung mit dem Kollegium der Pulmologie siehe ich auch die Indikation für eine weiterführende Abklärung mittels einer thorakoskopischen Operation. In Berücksichtigung der Risikofaktoren und nach sorgfältiger Abwägung von Risiken und Nutzen ist der Eingriff zu empfehlen.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten in Begleitung von Verwandten über die Befunde, Indikation und Ablauf der Operation sowie perioperatives Komplikationsrisiko, Alternative-Maßnahmen wie CT-gesteuerte Biopsie gesprochen. Dabei wurde insbesondere erörtert, dass das Risiko für postoperative kardiopulmonale Komplikationen bei fortgeschrittenem Alter und reduziertem Allgemeinzustand erhöht ist. Der Patient hat danach dem Eingriff zugestimmt.


In Zusammenschau der gesamten Befunde, insbesondere bei auffallend mesothelzellreichem Pleurapunktat, sind die pleuralen Befunde bei dem Patienten mit Pleuramesotheliom gut vereinbar, obwohl keine hinreichenden cytologischen Malignitätskriteriendie vorhanden sind. Auch seitens der Pathologie ist eine bioptische Abklärung erforderlich. Somit ist die Indikation für eine weiterführende Abklärung mittels einer thorakoskopischen Operation gegeben. Allerdings ist derartiger Eingriff bei dem Patienten mit fortschrittenem Alter mit deutlich erhöhten Komplikationsrisiken verbunden. In Berücksichtigung der Risikofaktoren und nach sorgfältiger Abwägung von Risiken und Nutzen ist der Eingriff doch zu empfehlen.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten heute telefonisch über die Befunde, Indikation und Ablauf der Operation sowie perioperatives Komplikationsrisiko gesprochen. Dabei wurde insbesondere erörtert, dass das Risiko für postoperative kardiopulmonale Komplikationen bei fortgeschrittenem Alter erhöht ist. Der Patient hat danach dem Eingriff zugestimmt.

Beschschwerde fehelender Verantwortungsbewusstsein Zomorodakhsch

Sehr geehrter Herr Prof. Hoffmann,

heute wende ich mich an Sie als Sprecher des Cancer Center des Städtischen Klinikums Braunschweig.

Nachdem sich Herr. W. kürzlich bei mir in der Praxis vorstellte, war ich erschüttert. Scheinbar ist der Patient durch alle Raster der modernen Medizin (und auch der eines „Cancer Center“) gefallen. Den Betroffenen zuzuhören und sie klinisch zu untersuchen stellt im ärztlichen Alltag bedauerlicherweise immer mehr die Ausnahme dar.

Umso mehr war ich dann enttäuscht, als die Wiedervorstellung des Patienten an Ihrer Einrichtung (CC BS) leider nicht zeitnah möglich war. In diesem speziellen Fall hätte ich mir für den Patienten ein zügigeres Agieren mit mehr Verantwortungsbewusstsein gewünscht.

Mittlerweile ist der Patient in der UMG angebunden, wo eine umgehende Vorstellung und Einleitung der notwendigen diagnostischen Schritte kein Problem darstellte.

Vielleicht besteht ja Interesse, den Kasus auf einer Ihrer nächsten Morbiditätskonferenzen vorzustellen, damit wir zukünftigen Patienten derartige Szenarien ersparen können.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen!

Bijan Zomorodbakhsch

Tags: beschwerde enttäuschung vorlage

Lieber Dr. Gronau, haben Sie vielen Dank für Ihre E-Mail, die Herr Dr. Bitter an mich weitergeleitet hat.

Bei Herrn Otto Schaare mit dem zentral liegenden, PET positiven Rundherd im rechten Unterlappen haben wir zuletzt eine VATS Operation mit ausgiebigen Biopsien vorgenommen. Die umfangreichen pathologischen Aufarbeitungen der Proben ergaben, wie Sie wissen, keinen Nachweis von Malignität.

In der Tumorkonferenz vom 24.7. 2023 haben wir ausführlich über das weitere Vorgehen diskutiert. Neben der Empfehlung für eine Thorakotomie und Re-Biopsie ist eine Verlaufskontrolle mit CT-Thorax als eine vernünftige Option vorgeschlagen worden. Es geht dabei wesentlich um die Abwägung von Nutzen und Risiken eines weiteren Eingriffs.

Am Folgetag habe ich die Empfehlung der Tumorkonferenz (Re-OP versus Verlaufskontrolle) dem Chefarzt weitergegeben, weil der Patient privat versichert ist. Der Patient wurde dann über die Empfehlung der Tumorkonferenz telefonisch informiert und habe wohl sich für eine Verlaufskontrolle entschieden.

Leider ist die Verlaufskontrolle als Alternative-Maßnahme nicht in dem freigegebenen Beschluss der Tumorkonferenz formuliert.

Ich bitte um Entschuldigung für das Versäumnis und hoffe, dass Sie mit diesem Vorgehen einverstanden sind. Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Fall hätten, stehe ich selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Am 7.6. habe ich Ihre Praxis besucht. Ich habe mich über den Austausch mit Ihnen und Ihre Kolleginnen sehr gefreut. Gibt es in der letzten Zeit welche Problematik um die thoraxchirurgische Versorgung für die Patientinnen und Patienten, die Sie freundlicherweise zu uns zugewiesen haben?

Sind Ihre Patientinnen und Patienten nach unserer thoraxchirurgischen Versorgung weiter bei Ihnen angebunden gebleiben?

Tags: entschuldigung erklärung versäumnis vorlage

Übernahme Lungenabszess

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist die progrediente Formation im linken OL suspekt für Lungenabszess, bzw. Aspergillom.

Der Befund ist trotz Antibiotika- und Antimykotika-Therapie progredient und verhindert die geplante Knochenmark-Transplantation, die für die Outcome und Prognose relevant ist.

Deshalb siehe ich auch, in Übereinstimmung mit Ihnen, die Notwendigkeit für eine Lungenoperation (Keilresektion oder Segmentektomie ggf. Lobektomie) zur Entfernung des Lungenabszesses.

Bei reduziertem AZ, Leukämie und Infektion sowie O2-Bedarf ist der Lungeneingriff mit deutlich erhörten Komplikationsrisiken verbunden.

Nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiken empfehlen wir die Lungenoperation.

Vor der Operation werden Bronchoskopie und Funktionsdiagnostiken vorgenommen.

Wir bitten um Verlegung der Pat. am nächsten Montag auf HTG1.

Tags: abwägung konsil


Therapierefraktäre Abszessforamtion links, Frau

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist die progrediente Formation in der linken Lunge mit einem Lungenabszess gut vereinbar, obwohl ein eingeschmolzenes Lungenkarzinom nicht mit großer Sicherheit auszuschließen ist.

Der Befund ist trotz Antibiotikum-Therapie progredient und droht zu perforieren.

Deshalb siehe ich auch, in Übereinstimmung mit Dr. Schröder-Richter, die Notwendigkeit für Resektion des Lungenlappens, wo die Abszessformation liegt.

Bei reduziertem AZ und O2-Bedarf ist der Lungeneingriff mit deutlich erhörten Komplikationsrisiken verbunden.

Nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiken empfehlen wir dennoch die Lungenoperation.

Am letzten Donnerstag wurde die Patientin von mir auf V01 ausführlich über die Befunde, Indikation, Durchfühurng der Operation und perioperativen Komplikationsrisiken aufgeklärt. Dabei wurde insbesondere erörtert, dass die kardiopulmonalen Komplikationsrisiken und Wahrscheinlichkeit für Sepsis und Bronchusstumpfinsuffizienz beim aktuellen Befund deutlich erhöht sind. Die Patientin hat danach dem Eingriff zugestimmt.

Wir bitten um Verlegung der Pat. am Dienstag, den 28.5.2024 auf HTG1 (Prämedikation, Verschriftlichung der chirurgischen Aufklärung). Die OP wird dann am Folgetag also 29.05.2024 stattfinden.

Abwägung kritischer Patienten Strahlentherapie, SBRT, Radiatio, Keilresektion

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist Keilresektion zur Resektion des Tumors im rechten UL technisch möglich, ist allerdings bei reduziertem AZ und eingeschränkter Lungenfunktion sowie Heim-O2-Bedarf mit erhörten Komplikationsrisiken verbunden.

Ein noch größerer Resektionsausmaß wie Lobektomie als kurativ intendierter Einsatz ist abzuraten.

Als Alternative könnte der Tumor mit stereotaktischer Bestrahlung (SBRT) behandelt werden. Dabei kann der Lymphknotenstatus, der die für die mögliche adjuvante Therapie und Langzeitergebnis relevant ist, bei einer SBRT nicht evaluiert werden.

Ausführlich habe ich mit der Patientin in Anwesenheit der Familiemitglieder über die Befunde, Therapieoptionen mit jeweiligen Vor- und Nachteilen sowie Limitationen besprochen.

Das weitere Vorgehen wird in der nächsten TB interdisziplinär besprochen.

Tags: abwägung beratung konsil

Abwägung Kontroves Pleuraempyem OP oder TD Therapie

Bei dem multimorbiden Patienten hat sich ein Rezidiv Pleuraempyem mit Verschwartung der Lunge rechts entwickelt. Nach der stationären Übernahme wurde eine großlumige Thoraxdrainage rechts angelegt. Dabei wurde eitrige Flüssigkeit entleert. Das CT Thorax im Verlauf hat allerdings Restflüssigkeit im Pleuraraum und Verschwartung der Lungen gezeigt. Zur Sanierung des Pleuraempyems im Stadium II-III ist eine Dekortikation erforderlich.

Bei reduziertem AZ und fortgeschrittenem Alter ist der Eingriff mit deutlich erhörten Komplikationsrisiken verbunden. Ausfürhlich habe ich mit Patienten und Ehefrau am 31.7. und 3.8.2023 darüber gesprochen.

Tags: abwägung Entscheidung komplex kontrovers

Abwägung Kontroves OP oder TD Therapie bei Hämatothorax

Bei dem multimorbiden Patienten hat sich ein Hämatothorax, Rippenserienfraktur rechts nach Sturz entwickelt.

Nach der stationären Aufnahme im Klinikum Salzgitter mußte der aufgrund respiratorischen Insuffizienz intubiert und beatmet werden.

Im Verlauf wurde eine großlumige Thoraxdrainage rechts angelegt, über die inital sehr blutige Ergussflüssigkeit entleert wurde. Das CT Thorax danach hat Restflüssigkeit bzw. Hämatom im Pleuraraum und Verschwartung der Lungen bei liegender TD gezeigt. Zur weiteren Behandlung wurde der Patient auf HTG-Intensiv im Hause übernommen.

Aktuell besteht kein Zeichen für aktive Blutung (Hb, Drainagenflüssigkeit). Allderdings kann der Rest-Hämatothorax ohne operative Sanierung im Verlauf infiziert werden und zu einem Pleuraempyem und Sepsis führen.

Der gesetzliche Betreuer, Herr Reisleve 05341 8876486 konnte heute trotz mehrmaligen Versuchen telefonisch nicht erreicht werden. Deshalb wurd ein ausführliches Gespräch mit der Tochter des Patienten über die Befunde und das weitere Vorgehen geführt.

Dabei wurde erörtert, dass eine Hämatomausräumung rechts zur optimalen Sanierung des Hämatothoraxes sinnvoll und gegenüber alleiniger Drainagentherapie vorteilhaft, allderdings nicht zwingend erforderlich ist. Bei reduziertem AZ und multiplen Komorbiditäten ist der Eingriff mit erhörten Komplikationsrisiken verbunden. Andererseits kann ein Pleuraempyem, das sich aufgrund des nicht suffizient sanierten Hämatothoraxes im Verlauf entwickeln kann, fanale Folge haben. Nach sorgfältiger Abwägung von Risiken und Nutzen empfehlen wir doch eine zeitnahe Hämatomausräumung rechts. Die Tochter hat dem Eingriff zugestimmt.

Die fraktuierten, dorsalen Rippen rechts müssen aus meiner Sicht nicht unbedingt stabilisiert werden, weil sie nicht stark disloziert sind.

Tags: #abwägung #Entscheidung #komplex #kontrovers


Abwägung Kontroves OP oder Keine OP bei Lungenabzess, kritischer Zustand

Bei dem multimorbiden Patienten hat sich ein Lungenabzess im linken Oberlappen entwickelt.

Er mußte aufgrund respiratorischen Insuffizienz intubiert und beatmet werden.

Trotz täglicher Bronchoskopie und Antibiotikumtherapie hat die Abszessbildung im Verlaufs-CT nicht zurückgebildet.

Es droht eine Perforation und Arrodierung der pulmonalen Gefäße. Der Eiter aus dem Oberlappen hat zu zunehmender Dystelektase im Unterlappen geführt. Somit kann eine Lobektomie des linken Oberlappens als chirurgische Sanierung des therapierefraktären Lungenabszess in Erwägung gezogen werden.

Am Donnerstag habe ich mit der Schwester des Patienten, die ebenfalls gesetzliche Betreuerin ist, ausführlich über die Befunde, Indikation und Ablauf einer möglichen Lungenoperation und Komplikationsrisiko gesprochen.

Dabei wurde erörtert, dass der Eingriff bei kardiopulmonaler Dekompensation und multiplen Komorbiditäten mit erheblich erhörten Komplikationsrisiken verbunden ist.

Nach sorgfältiger Abwägung von Risiken und Nutzen sowie intensivem Austausch hat die Betreuerin dem Eingriff zugestimmt.


Herr Halmanseder und Herr Lüddecke

Lieber Tielko, gestern war Herr Halmanseder Rolf, geboren am 19.9. 1941 bei mir in der Sprechstunde vorstellig. Bei histologisch noch nicht gesicherter GGO im rechten Unterlappen wurde in der Tumorkonferenz von 8. 5. 2023 die Empfehlung für anatomische Segmentresektion ausgesprochen. Nach der genaueren Betrachtung der CT-Bilder ist bei zentraler Lokalisation und Ausdehnung des Tumors in den basalen Unterlappen-Segmenten eine Unterlappen-Lobektomie statt apikale Segmentektomie erforderlich. Die Lungenfunktion (FEV1 83 % vom Sollwert und DLCO 52 % vom Sollwert) erlaubt den Ausmaß der Resektion. Die Schwierigkeit liegt an der kardiovaskulären Komorbidität (EF 30 %, pAVK). Ausführlich habe ich mit dem Patienten und dem Sohn über die Operation, insbesondere das kardiopulmonale Komplikationsrisiko gesprochen. Der Patient hat zum Schluss dem OP (geplant für 14.6.) zugestimmt. Ich würde in diesem Fall auf Deine Mitbeurteilung und Empfehlung freuen.

Des Weiteren habe ich heute Herr Lüddecke Peter, geboren am 30.6.1951, nach der gestrigen Tumorkonferenz angerufen und unsere Empfehlung für die VATS Keilresektion links mitgeteilt. Der Patien hat beim Gespräch von Schmerzen auf der rechten Seite nach der VATS-OP berichtet und ist noch nicht bereit für die VATS OP links. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn Du die Alternative-Maßnahme zur Abklärung des Rundherdes im linken Oberlappen im Tumorboard-Beschluss fassen könntest.

Tags: mail seeba

Staging NSCLC

Bei dem 67-jährigen Patienten ist ein zentraler Rundherd im rechten Unterlappen verifiziert. Die pathologische Untersuchung der transbronchialen Bispsie ergab ein primäres pulmonales Plattenepithelkarzinom.

Die EBUS-Untersuchung von Station 7 und 4R hat einen N2-Status ausgeschlossen. PET-CT zeigt keinen Anhalt für Fernmetastase.

Somit ist der Tumor als cT2, cN1, cM0, Stadium IIB zuzuordnen. Des Weiteren sind FEV1 und DLCO fast im Normbereich (85 % und 72%)

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine anatomische Lungenresektion (Unterlappen-Lobektomie oder untere Bi-Lobektomie rechts) als kurativ intendiertes Einsatz grundsätzlich indiziert. Für die weitere Plannung sind folgenden Maßnahmen aus meiner Sicht erforderlich:

  • Stufenbiopsie von OL-Karina und Hauptbronchus rechts zur Überprüfung der Notwendigkeit für Pneumonektomie
  • Perfusions- und Ventilations-Szintigraphie zur Beurteilung der seitengetrennten Beteiligung der beiden Lungen
  • KM-CT-Thorax zur Beurteilung des topograhischen Verhältnisses des zentralen Herdes zu Nachbargefäßen und Strukturen.
  • Außerdem werden Herzecho als weiterführende Funktionsdiagnostik nötig.

Tags: indikation

Indikation für OP, Rippenfraktur, Rippenverplattung, Herr

Aktuelle Anamnese Bei dem Patienten mit bekanntem Lymphomm und multiplen Kommorbiditäten sind Hämatothorax und Rippenserienfrakturen links infolge eines häuslichen Sturzes verifiziert. Die CT-Untersuchung zeigte deutliche Dislokation der 10.und 11. Rippe links, die eine drohende Verletzung der inneren Organen (Milz,Zwerchfell, Lunge) aufweisen. Hinzu kommt die Bildung eines Hämatothoraxes links, der aktuell nur mit Thoraxdrainage versorgt ist.

Körperliche Untersuchung: Aufgrund respiratorischer Verschlechterung wurde der Patient gestern intubiert und beatmet. Brustwand dorsal links ist palpatorisch instabil.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist ein Hämatomausräunung bei Hb-Verlust und erhöhten Infektparametern dringend erforderlich.

Angesichts der Instabilität der Brustwand, respiratorischer Dekompentation und drohneder Verletzung der inneren Organe ist eine Rippenverplattung ebenfalls nötig. Andererseits sind die perioperativen Komplikationsrisiken bei dem multimorbiden Patienten deutlich erhöht. Nach sorgfältiger Abwägung von Risiken und Nutzen ist eine operative Sanierung mit Hämatomausräumung und Rippenverplattung zu empfehln.

Darüber habe ich mit dem Bruder des Patienten über die Befunde, operatives Vorgehen und die damit einhergehenden Komplikationsrisiken telefonisch gesprochen. Der Bruder als Betreuer des Patienten hat dem Eingriff zugestimmt.


Nach dem Unfall und Therapie mit Drainageanlage haben sich bei dem Patienten rezidivierender Pleuraerguss bzw. Hämatothorax rechts und Rippenserienfraktur, vor allem mit Stabilität der rechten Brustwand entwickelt. In Zusammenschau der gesamten Befunde ist eine thorakoskopische Operation zur Ausräumung des Hämatothorax bzw. Pleuraerguss rechts erforderlich, um Pleuraempyem und Pneumonie zu vermeiden. Nach sorgfältiger Abwägung von Risiken und Nutzen ist eine Rippenverplattung rechts als Behandlung der Rippenserienfraktur rechts zur Stabilisierung der rechten Brustwand und Reduktion der Schmerzen aus meiner Sicht notwendig.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten in Begleitung der Ex-Frau über die Befunde, Indikation und Ablauf der Operation sowie das perioperative Komplikationsrisiko, Alternative-Maßnahmen gesprochen. Dabei wurde insbesondere erörtert, dass chronische Schmerzen nach Verplattung der Rippen möglich sind. Der Patient hat danach dem Eingriff zugestimmt.

Hierfür bitte ich um stationäre Aufnahme des Patienten am 20.5. 2024. Am Aufnahmetag werde eine Echokardiografie als kardiale Evaluation vorgenommen. Die Operation (VATS rechts, Hämatomausräumung, Rippenverplattung) ist für den Folgetag den 21.5. 2024 vorgesehen.

Tags: indikation operation rippenfraktur

Indikation für OP, Hämothorax nach Pleurapunktion, Herr

Aktuelle Anamnese Bei dem Patienten ist ein Hämatopneumothorax nach Pleurapunktion bei Pleuraerguss aufgetreten, der aktuell mit Thoraxdrainage versorgt ist. Die letzte CT-Untersuchung zeigte verbliebenes Hämatom und Atelektase des Unterlappens

%% Körperliche Untersuchung: Aufgrund respiratorischer Verschlechterung wurde der Patient gestern intubiert und beatmet. Brustwand dorsal links ist palpatorisch instabil. %% Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist ein Hämatomausräunung bei Hb-Verlust und erhöhten Infektparametern als Zeichen eines beginnenden Pleuraempyems erforderlich.

Darüber habe ich heute mit dem zuständigen Kollegen auf der Station telefonisch gesprochen. Bei dem Patienten ist eine Wundbehandlung am Sprunggelenk für morgen geplant. Vorbehältlich der Zustimmung des Patienten können wir den Patienten am 20.2.2024 auf HTG1 übernehmen. Die OP (VATS Hämatomausräumung) am Folgetag.

Ich bitte um frühzeitige Bestätigung der Übernahme. Erreichbar bin ich über Diensthandy 0160 92110430

Indikation für OP, PET-pos Herd li OL, Herr

Aktuelle Anamnese Bei dem Patienten mit positiver Raucheranamnese und Anämie ist eine PET-pos. Lungenrundherd im linken Oberlappen verifiziert. Die PET-CT, cMRT und EBUS konnten nodale und extrathorakale Metastase ausschließen. Anzumerken ist FDG-Einreicherung von Prostata. Der Herd ist noch nicht histologisch gesichert.

Körperliche Untersuchung: Der Patient befindet sich aktuell im guten Allgemeinzustand. Lungenfunktion ist nicht eingeschränkt. Allerding ist die DLCO reduziert. Bei dem heutigen Treppensteigtest konnte der Patient 3 Etagen besteigen bis zum Abbruch aufgrund Knieschmerzen.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Angesichts der Morphologie und FDG-Einreicherung ist der Lungenrundherd im linken Oberlappen suspekt für ein primäres Lungenkarzinom, obwohl die anderen Entitäten nicht sicher ausgeschlossen werden können.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine histologsiche Sicherung des Rundherds dringend erforderlich. Deshalb ist eine minimal-invasive bzw. thorakoskopische Keilresektion zu empfehlen. Bei Nachweis eines Lungenkarzinoms in der Schnellschnittuntersuchung ist eine anatomische Lungenresektion als kurativ intendierter Einsatz indiziert. Bei eingeschränkter Diffussionskapazität, aber befriedigendem Treppensteigtestergebnis ist eine Segmentektomie anzustreben.

Außerdem ist die Ursache der Anämie nicht endgültig abgeklärt. Dennoch ist der aktuelle Hb-Wert im Vergleich zu Voruntersuchung stabil. Deshalb ist die Anämie aus meiner Sicht nicht mit deutlichem erhöhten Komplikationsrisiko verbunden.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, operatives Vorgehen und die damit einhergehenden Komplikationsrisiken besprochen. Der Patient hat dem Eingriff zugestimmt.

Hierfür Bitte ich um stationäre Aufnahme des Patienten am 15.11. 2023. Am Aufnahmetag wird Echokardiografie als kardiale Evaluation vorgenommen. Die OP (VATS rechts, Keilresektion Oberlappen, gegebenenfalls Lobektomie und radikale Lymphadenektomie) ist für den Folgetag den 16.11. 22023 vorgesehen.

Tags: indikation operation rundherd

RF re Lunge, kardial erkrankte, adipöser Pat

Bei dem adipösen Patienten mit schwergradigem Schlafapnoesyndrom ist eine neu aufgetretene Raumforderung im rechten Lungenunterlappen verifiziert. Außerdem zeigte das letzte CT noch bekannte, größenkonstante RF im Mittellappen und Unterlappen rechts.

Der Patient hat Herzinfarkt gehabt und gibt aktuell einschränkte Belastbarkeit an. Längerer Sparziergang ist nicht mehr möglich. Die Funktionsdiagnostik ergab normale Lungenfunktion und leicht eingeschränkte DLCO. Die letzte BGA zeigte partielle respiratorische Insuffizienz mit SO2 von 90% ohne O2.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

Obwohl der neu aufgetretene Rundherd im rechten Unterlappen in der radiologischen Befundung als Verdacht auf Rundatelektase zugeordnet ist, ist eine Malignität angesichts der Morphologie und positiver Raucheranamese nicht mit großer Sicherheit auszuschließen. Deshalb ist eine Keilresektion der rechten Lunge, vor allem des neu aufgetretenen Rundherds im rechten Unterlappen zur histologsichen Sicherung, trotz der eingeschränkten Belastbarkeit und kardialen Vorerkrankung zu empfehlen.

Ausführlich habe ich heute mit dem Patienten über die Befunde, die geplante Operation und die Komplikationsrisiken, vor allem Herzinfarkt, Herzrhythmusstörung, verlängerte Beatmungszeit, respiratorische Insuffizienz sowie mögliche Heim-O2-Therapie besprochen. Dabei habe ich auch erläutert, dass die zwei kleinere, konstante Herde im ML und UL (6, 7 mm) nicht unbedingt bei der OP reseziert werden, wenn der Zustand des Patienten nicht erlaubt. Der Patient hat dem Vorgehen zugestimmt. Im Anschluss habe ich mit dem Sohn des Patienten telefoniert und über die o.g. Aspekte gesprochen.

Tags: indikation rundherd

Unklare Rundherde, Verlaufskontrolle, Frau

Sehr kleiner, allerdings größenprogredienter, subpleuraler Herd im Unterlappen rechts (aktuell 4 mm Durchmesser), größenkonstanter, subpleuraler Rundherd im linken Unterlappen (aktuell 8 mm Durchmesser), Z.n. Nikotinabusus, ca. 2-3 PY

Bei der sonst gesunden Patientin sind im Rahmen der Diagnostik bei unklarem Bauchschmerz in diesem Februar 2 subpleurale Beherdungen jeweils im linken und rechten Unterlappen verifiziert. Die am 10.10.2022 durchgeführte CT-Thorax-Untersuchung als Verlaufskontrolle erbrachte die folgenden Befunde: Im Vergleich zur Voruntersuchung größenkonstanter subpleuraler Rundherd im linken Unterlappen. Größenprogrediente kleiner Herd im Unterlappen rechts subpleural (von 2 mm auf 4 mm), keine Lymphome, keine pneumonische Infiltrate. Die Patientin ist in der letzten Zeit beschwerdefrei und gibt keine onkologische Vorgeschichte an.

CT-Morphologisch ist der Rundherd im linken Unterlappen eher mit einer gutartigen Veränderung wie z.B. Chondroharmatom vereinbar. Ein niedrig-maligner Tumor wie z.B. Karzinoid ist allderdings nicht mit großer Sicherheit auszuschließen. Der Herdbefund im rechten Unterlappen stellt zwar größenprogredient dar, ist aber weiterhin sehr klein (4 mm Durchmesser). Eine weiterführende Diagnostik wie z.B. PET/CT, Bronchoskopie oder CT-gesteuerte Stanzbiopsie ist deshalb nicht erfolgsversprechend. Eine minimal-invasive bzw. thorakoskopische Keilresektion zur histologischen Sicherung der Rundherde ist aktuell nicht dringend erforderlich.

In Zusammenschau der gesamten Befunde empfehlen wir eine Verlaufskontrolle mit CT-Thorax und Oberbauch in 3 Monaten und Wiedervorstellung der Patientin bei Ihnen. Sehr gerne können wir danach die Patientin weiter beraten und unseren Beitrag zur weiteren Abklärung der Lungenrundherd leisten.


Multiple glatt begrenzte pulmonale Raumforderungen beiderseits Nachweis von 2 anthrakotischen, partiell narbigen Lymphknoten im Mittellappen und im rechten Oberlappen, Ausschluss einer Malignität im Oktober 2022 positiver Quantiferontest, kein Nachweis säurefester Stäbchen bronchiale Sekret und im Urin Zustand Covid Infektion Juni 2022

Bei der Patientin mit multiplen, glatt begrenzten Rundherden in den beiden Lungen wurde im Oktober letzten Jahres eine Keilresektion rechts in minimal-invasiver Technik vorgenommen. Die pathologische Untersuchung der Resektaten von Mittellappen und rechten Oberlappen ergab Nachweis von anthrakotischen Lymphknoten ohne Anhalt für Malignität. Die heutige Vorstellung erfolgte zur Besprechung des weiteren Vorgehens nach der CT-Thorax-Untersuchung vom 30. Januar 2023 als Verlaufskontrolle. Der schriftliche Befund der CT-Untersuchung liegt nicht vor.

Die Patientin befindet sich in guten Allgemeinzustand. Die Pat gibt keine pulmonale spezifische Beschwerden an.

Die CT-Thorax-Untersuchung vom Januar 2023 zeigte bis auf die Narben nach der Keilresektion in der rechten Lunge noch weitere glatt begrenzte, kleine Rundherde ( S2 rechts ca. 10 mm, apikale Unterlappen bzw. S6 rechts dorsal, ca. 7-8 mm, S 8 links und S6 jeweils unter 10 mm).

In Zusammenschau der Gesamtbefunde, insbesondere bei Ausschluss einer Malignität nach der Keilresektion der Rundherde in der rechten Lunge ist eine maligne Veränderung eher unwahrscheinlich. Dennoch sind die Befunde kontroll-bedürftig. Wir empfehlen eine CT-Thoraxuntersuchung in 6 Monaten.

Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde und weiteres Vorgehen besprochen. Die hat dem Vorgehen zugestimmt

Tags: rundherd

Trichterbrust Verschiebung Wiedervorstellung zu jung

Ausgeprägte, symmetrische Trichterbrust mit einem Haller-Index von 5,

Bei Arian besteht eine ausgeprägte, symmetrische Trichterbrust. Die Deformität ist seit Januar diesen Jahres zunehmend deutlich geworden. Er verspürt intermittierende stechende Schmerzen am Brustkorb. Eine am 19. August 2022 bei Radiologie Herford Wiesenstraße durchgeführte MRT-Thorax-Untersuchung zeigte eine deutliche Trichterbrust mit einer Haller Index von 5,5. Fie kardiologische Untersuchung vom 18.8.2022 ergab eine EKG-Veränderung mit leichtem Zeichen der Rechtsherzhypertrophie, aber gute linksventrikuläre Pumpfunktion ohne Herz Klappenvitium.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde kann die ausgeprägte Trichterbrust bei dem jungen Patienten mit einer minimal-invasiven Operation (Nuss-Prozedur) korrigiert werden. Da ein großer Wachstumsschub in den nächsten 24 Monaten bei dem knapp 14-jährigen Jungen zu erwarten ist, halte ich die Trichterbrustkorrektur eher in 1-2 Jahren für geeignet. Ausführlich habe ich mit dem Patienten in Anwesenheit der Mutter über die Befunde, Operationsmaßnahmen besprochen.

Wir bitten um Wiedervorstellung des Patienten zur Re-Evaluation der OP-Indikation in 1 Jahr.

Tags: indikation trichterbrust

Abraten Operation bei NSCLC wg eingeschrankter Lungenfunktion

Aktuelle Anamnese

Die heutige ambulante Vorstellung der Patientin erfolgt zur Besprechung über weiteres Vorgehen nach Komplettierung der Staging-Untersuchungen.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

Die umfangreichen Staging-Untersuchungen, die im Rahmen des letzten stationären Aufenthaltes vorgenommen sind, ergaben ein gering differenziertes Plattenepithelkarzinom ausgehend aus dem rechten Oberlappen mit Infiltration der Rippen im klinischen Stadium IIB: cT3,cN0,cM0. Stadiengerecht soll eine primär operative Behandlung mit Lobektomie des rechten Oberlappens mit Teilresektion der Brustwand der Patientin angeboten werden. Allerdings hat die aktuelle Funktionsdiagnostik bei der Patientin eingeschränkte Lungenfunktion (FEV1 0,89 l, 45 % vom Sollwert; DLCO 41 % vom Sollwert) gezeigt. Eine am 29.9.2022 durchgeführte Spiroergometrie ergab stark eingeschränkte kardiopulmonale Reserve (VO2max von 11,4 ml/min/Kg). Bei dem heutigen Treppensteigtest als ergänzende Untersuchung konnte die Patientin nur 2 Etagen ohne Pause bewerkstelligen. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine Lobektomie des Oberlappens mit Brustwandteilresektion bei starker funktioneller Einschränkung mit deutlich erhöhtem Komplikationsrisiko verbunden ist. Deshalb raten wir der Patientin eine Lungenoperation ab. Das Vorgehen stimmt ebenfalls der Empfehlung der aktuellen Tumorkonferenz überein, wobei die Empfehlung für eine definitive Radiochemotherapie ausgesprochen wurde.

Ausführlich habe ich heute mit der Patientin über die Befunde, Therapieoptionen und Empfehlung der Tumorkonferenz besprochen. Zur Einleitung der definitiven Chemoradiatio bitten wir Vorstellung der Patientin am 20.10.2022, um 10:00 Uhr in der Ambulanz für Strahlentherapie im Hause.


Die aktuellen körperlichen Zustände des Patienten, insbesondere der deutlich reduzierte Allgemeinzustand, Kachexie mit Gewichtsverlust und Wunddehiszenz am Mundboden weisen darauf hin, dass eine Lobektomie des Oberlappens mit erheblich erhöhtem Komplikationsrisiko behaftet ist. Nach sorgfältiger Abwägung von Risiken und Nutzen rate ich den Patienten von einer Lungenoperation ab. Gemäß der Empfehlung der letzten Tumorkonferenz ist in diesem Fall eine primären Radiochemotherapie erforderlich.

Ausführlich habe ich heute mit dem Patienten in Begleitung von Verwandten über die Befunde, Therapieoptionen und Empfehlung der Tumorkonferenz gesprochen.

Zur Planung der primären Radio-Chemotherapie wird der Patient sich zeitnah in der radioonkologischen Ambulanz im Hause vorstellen. Ein Vorstellungstermin wird nach dem Gespräch für den Patienten arrangiert.

Tags: abraten indikation

GGO Indikation Keilresektion Segmentektomie, Frau

Bei dieser Patientin mit Psoriasis vulgaris ist milchglasartige Veränderung im linken Oberlappen im August diesen Jahres verifiziert. Nach der kombinierten Antibiotikum-unter Steroid-Therapie zeigt sich der Befund im linken Oberlappen in der Verlaufs-CT im September diesen Jahres unverändert. Bei therapie-refraktärer Infiltration bzw. milchglasartiger Veränderung ist somit die Indikation für eine histologische Sicherung gegeben. Die Bronchoskopie und transbronchiale Biopsie haben leider keinen wegweisenden Befund erbracht. Somit besteht die Indikation für eine thorakoskopische Keilresektion des linken Oberlappens. Bei Nachweis von Malignität bzw. Vorstufe der malignen Veränderung ist eine Segmentektomie bei der Patientin zu empfehlen. Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde und Operation-Ablauf sowie mögliche Komplikationsrisiken besprochen. Die Patientin stimmt dem Eingriff zu.

Tags: #frau #ggo #indikation

Pleuraempyem nach TD Anlage, Indikation Dekortikation, Herr

Bei dem Patienten hat sich in der letzten Zeit parapneumonisches Pleuraempyem links entwickelt. Nach der Anlage einer Thoraxdrainage links sind restlicher Pleuraerguss mit Lufteinschlüssen und Zeichen für Verschattung des Unterlappens sowie gekammerter Erguss im interlobären Raum in der heutigen CT-Untersuchung verifiziert. Somit ist nun die Indikation für eine thorakoskopische Dekortikation gegeben. Ausführlich habe ich heute mit dem Patienten über die Befunde und operatives Vorgehen sowie mögliche Komplikationsrisiken gesprochen. Der Patient stimmt dem Vorgehen zu. Die OP ist für Donnerstag der 29. September 2022 vorgesehen.

Tags: empyem indikation

Pleuraempyem nach Punktion, Indikation Dekortikation, Herr

Bei dem Patienten hat sich in der letzten Zeit nach Erkältung gekammerter Pleuraerguss links entwickelt.

Bildgebend (CT-Thorax und Sono Pleura) und laborchemisch ist der Befund mit Pleuraempyem gut vereinbar. Eine Pleurapunktion lief aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums des Empyems leider frustran.

Somit ist die Indikation für eine thorakoskopische Dekortikation gegeben. Ausführlich habe ich heute mit dem Patienten über die Befunde und operatives Vorgehen sowie mögliche Komplikationsrisiken gesprochen. Der Patient stimmt dem Vorgehen zu.

Wir bitten um stationäre Übernahme des Patienten am Dienstag, den 4.7.2023. Die OP ist für Mittwoch, den 5.7..2023 vorgesehen.

Tags: empyem indikation

OP Indikation Pleuraempyem links, Frau

Bei der jungen Patientin hat sich in der letzten Zeit eine Pneumonie im linken Unterlappen mit Nachweis von Pneumokokken entwickelt. Im weiteren Verlauf ist Pleuraerguss links aufgetreten. Nach der Pleurapunktion ist ein gekammerter Pleuraerguss links mit Komprimierung des Unterlappens in der heutigen CT-Untersuchung verifiziert. Bei Pleuraempyem Stadium II-III ist nun die Indikation für eine thorakoskopische Dekortikation gegeben. Ausführlich habe ich heute mit der Patientin über die Befunde und operatives Vorgehen sowie mögliche Komplikationsrisiken gesprochen. Die Patientin stimmt dem Vorgehen zu. Die OP ist für Donnerstag der 29. September 2022 vorgesehen.

Tags: empyem indikation

Terminvergabe

Ein entsprechender Termin ist in unserem MVZ vereinbart. Der Patient wird von dort bezüglich einer Terminvergabe informiert.

Tags: brief termin

Multiple RF bds, PET pos, Rektum Ca in Vorgeschichte, 2 Meinung

Hauptdiagnose

Größenprogrediente, PET-positive Beherdungen in den beiden Lungen, V.a. Lungenmetastasen des vorbekannten Rektumkarzinoms, DD Lungenkarzinom, andere Entitäten,

Lipom im Recessus costodiaphragmaticus rechts mit einem Durchmesser von 5 cm

Adenokarzinom des Rektums im mittleren Drittel, UICC-Stadium IIIb, Z.n. neoadjuvanter Chemotherapie und totaler Mesorektum-Exzision Juli 2022 ex domo in Recklinghausen

Ileostomarückverlagerung für Oktober 2022 geplant

positiver Raucher Anamnese, ca. 20 pack years

Aktuelle Anamnese

Bei diesem Patienten mit Rektumkarzinom in der Vorgeschichte sind 3 pulmonale Rundherde jeweils im Mittellappen rechts, Oberlappen und Unterlappen links in einer CT-Thorax-Untersuchung vom 24. August 2022 verifiziert. Eine am 2. September 2022 durchgeführte PET/CT-Untersuchung erbrachte den folgenden Befund: Es zeigen sich 3 pulmonale Rundherde mit deutlich gesteigerter Stoffwechsel Aktivität. Der Rundherd mit der intensivsten Stoffwechselaktivität ist im Mittellappen gelegen. Der größte Rundherd ist im Unterlappen links gelegen. Trotz der geringen Größe zeigt sich der kleine Rundherd zentral im Oberlappen links eine tumortypische Stoffwechselaktivität. Das Befundmuster lässt sich am ersten an eine Metastasierung des bekannten Rektumkarzinoms denken. Extrapulmonal zeigen sich keine metastasensuspekte Läsionen. Im Vergleich zur CT-Thorax-Untersuchung von 24. August 2022 sind die Rundherde, besonders der im Mittellappen größenprogredient.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

In Zusammenschau der Gesamtbefund, insbesondere bei deutlicher FDG-Anreicherung, Größenprogredienz und onkologischer Vorgeschichte sind die pulmonalen Rundherde eher mit Lungenmetastasen des vorbekannten Rektumkarzinoms vereinbar, obwohl die anderen Entitäten wie z.B. Lungenkarzinom oder Granulomen nicht mit großer Sicherheit auszuschließen sind.

Nach Angabe des Patienten wurde in der Tumorkonferenz im Klinikum Lippe eine Empfehlung für weitere Verlaufskontrolle ausgesprochen.

Aus meiner Sicht bestehen aktuell ausreichende Hinweise auf eine maligne Entität der pulmonalen Rundherde. Deshalb ist eine histologische Sicherung wie z.B. eine minimal-invasive bzw. thorakoskopische Keilresektion des Mittellappen zur Erstellung des weiteren Therapiekonzepts dringend erforderlich. Außerdem kann das Lipom in der gleichen Sitzung ebenfalls reseziert werden, um eine Entartung des Lipoms und funktionelle Beeinträchtigung durch raumfordernde Wirkung zu vermeiden. Wenn es möglich, es eine Verschiebung des Ileostoma Rückverlagerung empfehlenswert.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde und das weitere Vorgehen gesprochen. Der Patient bittet um Bedenkzeit und wird zu uns in Bezug auf Aufnahmetermin anrufen.

Tags: 2-Meinung rundherd


Bei diesem Patienten mit Pankreaskarzinom in der Vorgeschichte ist ein größenprogredienter, pulmonaler Rundherd im rechten Unterlappen verifiziert. In Zusammenschau der gesamten Befunde, insbesondere bei Größenprogredienz und onkologischer Vorgeschichte ist der pulmonale Rundherd eher mit Lungenmetastase des vorbekannten Pankreaskarzinoms vereinbar, obwohl die anderen Entitäten wie z.B. Lungenkarzinom oder Granulomen nicht mit großer Sicherheit auszuschließen sind. In Übereinstimmung mit Ihrer Empfehlung sehe ich auch die Notwendigkeit für eine histologische Sicherung z.B. durch eine minimal-invasive bzw. thorakoskopische Keilresektion.

Ausführlich habe ich heute mit dem Patienten über die Befunde, Indikation und Ablauf der Operation sowie perioperatives Komplikationsrisiko, Alternative-Maßnahmen wie Bronchoskopie und CT-gesteuerte Biopsie gesprochen. Dabei wurde insbesondere erörtert, dass das postoperative Komplikationsrisiko aufgrund des fortgeschrittenen Alters Mobilität erhöht ist. Der Patient hat danach dem Eingriff zugestimmt.

Hierfür bitte ich um stationäre Aufnahme am 11.6.2024. Am Aufnahmetag werden eine Echokardiografie als kardiale Evaluation und Lungenfunktionstest mit DLCO vorgenommen. Die Operation (VATS Keilresektion rechts Unterlappen und selektive Lymphadenektomie) ist für den Folgetag, den 12.6. 2024 vorgesehen.

Indikation: unklarer Rundherde, Keil vs. Verlaufskontrolle

Die heutige ambulante Wiedervorstellung erfolgt zur Besprechung des weiteren Vorgehens nach PET/CT Untersuchung. Die Patientin befindet sich aktuell in guten Allgemeinzustand. Tumorkonferenzbeschluss

Die PET/CT Untersuchung vom 3. August 2022 erbrachte die folgende Befunde: Im wesentlichen unveränderte Darstellung der vorbeschriebenen schwach PET-positiven Lungenläsionen im Segment III mit SUV Max von 1,0 und einem axialen Durchmesser von 1,0 cm, sowie postero basal im Unterlappen rechts pleuraständige Läsion mit einem SUV Max von 2,8 (in der Voruntersuchung SUV Max von 2) und einem axialen Durchmesser von 1,3 cm, wie bei der Voruntersuchung.

In Zusammenschau der gesamten Befunde besteht bei der Patientin weiterhin V.a. Lungenmetastase des vorbekannten Lymphoms. Nach wie vor können die anderen Entitäten wie z.B. Granulome nicht mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden. Zur histologische Sicherung und endgültige Abklärung der Befunde halte ich eine minimalinvasive Lungenkeilresektion weiterhin für sinnvoll. Andererseits ist eine Verlaufskontrolle bei konstanten Befunden ebenfalls vertretbar.

Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde und Optionen für das weiteres Vorgehen bei der Vorstellung gesprochen. Die Patientin bittet danach um Bedenkzeit. Die Patientin war zuletzt bei Dr. Rust vorstellig. Planmäßig stellt sich die Patientin demnächst erneut bei Dr. Roß im Bünde vor.

Tags: indikation

Indikation Tracheostoma Anlage

Bei dem Patienten besteht aktuell Dysphagie nach Schlaganfall, die häufig zu Aspiration führt. Somit ist der Patient von einer Bronchitis und Pneumonie, die potentiell lebensbedrohlich sein kann, bedroht. Deshalb ist eine zeitnahe Tracheostoma-Anlage erforderlich. Bis zum 11.5..2022 ist er noch mit einer interventionell angelegten Tracheosta versorgt. Die letzte Bronchoskopie zeigte ein Stück gebrochenes Tracheaknorpel in der Trachea. In diesem Fall ist eine plastische Tracheostoma Anlage notwendig. Die Op ist für den nä Dienstag, den 31.5. geplant.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, OP-Indikation und mögliche Komplikaitonsrisiken gesprochen. Der Patient stimmt mit seiner Unterschrift zu. Nach RS mit Dr. Neuhaus ist der betreute Patient aktuell einwilligungsfähig. Den Sohn des Patienten als Betreuer konnte ich nach mehrfachen Anrufen und Benachtigung im Anrufbeantworter nicht erreichen.

Tags: indikation tracheostoma

Indikation OP Lungenmetastasen Frau

Aktuelle Anamnese

Die Patientin wurde aufgrund eines Schilddrüsenkarzinoms zuerst 2010 in Mosambik, im Verlauf 2014 in domo mittels Thyreoidektomie und ablativer Radiojodtherapie behandelt.

In der aktuellen Nachsorge wurden 3 glatt begrenzte Rundherde in beiden Lungen verifiziert. Diese sind bei der letzten PET-Untersuchung FDG-avid. Deshalb besteht aktuell der dringende V. a. Lungenmetastasen des vorbekannten Schilddrüsenkarzinoms. Die heutige ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

Körperliche Untersuchung:

Die Patientin befindet sich aktuell in guten Allgemeinzustand, ist weiterhin als Ordensschwester tätig

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

In Zusammenschau der gesamten Befunde, insbesondere angesichts der Morphologie und FDG-Einreicherung sowie steigendem Thyreoglobulin sind die Rundherde der Patientin mit Lungenmetastasen des vorbekannten Schilddrüsenkarzinoms vereinbar. Bei stabilem Befund der Lunge, fehlendem Zeichen für ein Lokalrezidiv und gutem Allgemeinzustand ist eine Lungenmetastasenresektion für eine längere Überlebenszeit und bessere Lebensqualität aus meiner Sicht onkologisch sinnvoll und technisch machbar.

Bei V. a. Lungenmetastasen in beiden Lungen empfehle ich in diesem Fall ein zweizeitiges Vorgehen. Zuerst soll eine minimal-invasive Keilresektion links vorgenommen werden, da die Rundherde links peripher liegen. Diese OP dient ebenfalls zum diagnostischen Zweck, weil die anderen Entitäten nicht mit großer Sicherheit auszuschließen sind. Bei Nachweis von Lungenmetastasen des Schilddrüsenkarzinoms links kann im Verlauf eine minimalinvasive Segmentresektion zur Resektion der tief sitzenden Metastase im rechten Unterlappen vorgenommen werden.

Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde und das operative Vorgehen sowie mögliche Komplikationsrisiken gesprochen. Die Patientin stimmt dem Eingriff zu.

Wir bitten um stationäre Aufnahme der Patientin am Donnerstag, 19. Mai 2022. Am Aufnahmetag werden ein KM-CT- Thorax als Verlaufskontrolle sowie eine Echokardiografie und Lungenfunktionstest durchgeführt. Die Operation (VATS Keilresektion links) ist für den Montag, 23. Mai 2022 vorgesehen.


Bei der Patientin mit Rektum-Ca sind bereits vor der Rektum-OP Lungenmetatasen nachgewiesen (VATS Keilresektion links März 2022). Am 3.8.2022 wurde die Rektumresektion erfolgreich durchgeführt (R0). In der heutigen Tumorkonferenz wurde über weiteres Vorgehen diskutiert und eine Empfehlung für Metastasenresektion beiderseits ausgesprochen.

In Zusammenschau der gesamten Befunde, insbesondere angesichts der Größenregredienz und stabiler Anzahl der Lungenmetatasen nach der Induktionstherapie und in Berücksichtigung des gutem Allgemeinzustands ist eine Lungenmetastasenresektion für eine längere Überlebenszeit und bessere Lebensqualität aus meiner Sicht onkologisch sinnvoll und technisch machbar.

Bei Lungenmetastasen in beiden Lungen empfehle ich in diesem Fall ein zweizeitiges Vorgehen. Zuerst soll eine minimal-invasive Keilresektion rechts vorgenommen werden. Im Verlauf kann eine Metastasenresektion via VATS links als Re-OP vorgenommen werden.

Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde und das operative Vorgehen sowie mögliche Komplikationsrisiken gesprochen. Die Patientin stimmt dem Eingriff zu.

Wir bitten um stationäre Aufnahme der Patientin am Montag den 12. September 2022. Am Aufnahmetag werden ein KM-CT- Thorax als Verlaufskontrolle sowie eine Echokardiografie und Lungenfunktionstest durchgeführt. Die Operation (VATS Keilresektion rechts) ist für den Dienstag den 13. September 2022 vorgesehen.

Tags: indikation metastase

Indikation OP Lungenmetastasen Mann

Aktuelle Anamnese Der Patient wurde aufgrund eines Nichtseminoms im Stadium IIIB zuerst 2021 mit Ablatio testis links, im Verlauf mit Chemotherapie bis April diese Jahres behandelt.

In der aktuellen Verlaufskontrolle sind mehrere Rundherde in beiden Lungen (2x links, 2x rechts) verifiziert. Es besteht der dringende V. a. Lungenmetastasen des vorbekannten Nichtseminoms. Die heutige ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

Körperliche Untersuchung: Der Patient befindet sich aktuell in guten Allgemeinzustand.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

In Zusammenschau der gesamten Befunde, insbesondere angesichts der Morphologie und onkologischer Vorgeschichte sind die Rundherde bei dem Patienten mit Lungenmetastasen des vorbekannten Nichtseminoms gut vereinbar. Bei stabilem Befund der Lunge, fehlendem Zeichen für ein Lokalrezidiv und gutem Allgemeinzustand ist eine Lungenmetastasenresektion für eine längere Überlebenszeit und bessere Lebensqualität aus meiner Sicht onkologisch sinnvoll und technisch machbar. Das Konzept entsprcht ebenfalls der Empfehlung der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz vom 11.5.2022.

Bei V. a. Lungenmetastasen in beiden Lungen empfehle ich in diesem Fall ein zweizeitiges Vorgehen. Zuerst soll eine minimal-invasive Keilresektion links vorgenommen werden, da die Rundherde links peripher liegen. Diese OP dient ebenfalls zum diagnostischen Zweck, weil die anderen Entitäten nicht mit großer Sicherheit auszuschließen sind. Bei Nachweis von Lungenmetastasen links kann im Verlauf eine minimal-invasive Resektion der Metastase im rechten Unterlappen vorgenommen werden.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten in Begleitung von Frau Dr. Löllmann aus dem Institut für klinische Psychiologie im Hause über die Befunde und das operative Vorgehen sowie mögliche Komplikationsrisiken gesprochen. Der Patient stimmt dem Eingriff zu.

Wir bitten um stationäre Aufnahme des Patienten am Freitag, den 27. Mai 2022. Am Aufnahmetag werden sowie eine Echokardiografie und Lungenfunktionstest durchgeführt. Die Operation (VATS Keilresektion links) ist für den Montag, 30. Mai 2022 vorgesehen.

Tags: indikation metastase

Indikation OP Lungenmetastasen beidseits Frau Uteruskarzinom VATS Links und Rechts

Aktuelle Anamnese Die Patientin wurde aufgrund eines Karzinosarkoms des Uterus im Mai dieses Jahres im Hause operativ behandelt.

In der aktuellen CT-Untersuchung sind glatt begrenzte Rundherden in beiden Lungen verifiziert (links 3x, rechts 1x). Deshalb besteht aktuell der dringende V. a. Lungenmetastasen. Die heutige ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

Körperliche Untersuchung: Die Patientin befindet sich aktuell in guten Allgemeinzustand.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

In Zusammenschau der gesamten Befunde, insbesondere angesichts der Morphologie und der onkologischen Vorgeschichte sind die Rundherde der Patientin mit Lungenmetastasen des vorbekannten Uterustumors gut vereinbar. Bei R0-Resektion des Uterus-Tumors und gutem Allgemeinzustand ist eine Lungenmetastasenresektion vor der vorgeschlagenen Chemotherapie für eine längere Überlebenszeit und bessere Lebensqualität aus meiner Sicht onkologisch sinnvoll und technisch machbar. Das Konzept entspricht dem letzten Beschluss der Tumorkonferenz.

Bei V. a. Lungenmetastasen in beiden Lungen empfehle ich in diesem Fall ein zweizeitiges Vorgehen. Zuerst soll eine minimal-invasive Keilresektion rechts vorgenommen werden, weil es dort nur einen Rundherd gibt. Diese OP dient ebenfalls zum diagnostischen Zweck, weil die anderen Entitäten nicht mit großer Sicherheit auszuschließen sind. Bei Nachweis von Lungenmetastase rechts kann im Verlauf eine minimalinvasive Keilresektion und Segmentresektion zur Resektion der 3, teilweise tief sitzenden Metastasen im linken Oberlappen vorgenommen werden.

Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde und das operative Vorgehen sowie mögliche Komplikationsrisiken gesprochen. Die Patientin stimmt dem Eingriff zu.

Wir bitten um stationäre Aufnahme der Patientin am Dienstag, den 14.6.i 2022. Am Aufnahmetag werden Lungenfuntionstest und Herzcheo durchgeführt. Die Operation (VATS Keilresektion rechts) ist für den Mittwoch, den 15. 06 2022 vorgesehen.

---erst nur VATS rechts Aktuelle Anamnese Die Patientin wurde aufgrund eines Kolonkarzinos Hause operativ behandelt.

In der aktuellen CT-Untersuchung (12.8.2022) sind multiple Rundherden in beiden Lungen verifiziert. Somit besteht aktuell der dringende V. a. Lungenmetastasen. In der letzten Tumorkonferenz sind zwei Konzepte für weiteres Vorgehen besprochen: adjuvante Chemotherapie und Verlaufskontrolle der Lungenfunde oder VATS Lungenresektion rechts mit anschließender adjuvante Chemotherapie.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

In Zusammenschau der gesamten Befunde, insbesondere angesichts der Morphologie und der onkologischen Vorgeschichte sind die Rundherde der Patientin mit Lungenmetastasen gut vereinbar. Bei R0-Resektion des Kolonkarzinom und der Lebermetastase sowie gutem Allgemeinzustand ist eine VATS OP rechts zur histologischen Sicherung und Lungenmetastasenresektion rechts vor der adjuvanten Chemotherapie aus meiner Sicht onkologisch sinnvoll und technisch machbar. Der wesentlicher Vorteil des Vorgehens liegt an der Bestätitung der Lungenmetastase und Ausschluss anderer Entitäten.

Ausführlich habe ich heute mit der Patientin über die Befunde und das operative Vorgehen sowie mögliche Komplikationsrisiken gesprochen. Die Patientin stimmt dem Eingriff zu.

Wir bitten um stationäre Aufnahme der Patientin am Dienstag, den 20.09. 2022. Am Aufnahmetag werden Lungenfuntionstest und Herzcheo durchgeführt. Die Operation (VATS Keilresektion rechts) ist für den Mittwoch, den 21. 09. 2022 vorgesehen.

Tags: indikation metastase

Indikation für OP V.a. Lungenkarzinom Herr

Diagnose Dringender Verdacht auf Lungenkarzinom bei PET-positiver Raumforderung im rechten Oberlappen

COPD

Aktuelle Anamnese ---mit onkologischer Vorgeschite--- Bei dem Patienten mit der Lungenkarzinom ausgehend aus dem Lungenoberlappen links in der Vorgeschichte ist eine spekulierte Beherdung im rechten Lungenoberlappen verifiziert. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

---mit COPD------------- Bei dem Patienten mit bekanntem COPD ist eine PET-positive Beherdung im rechten Lungenoberlappen verifiziert. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

Körperliche Untersuchung:

Patient befindet sich aktuell im altersentsprechend guten Allgemeinzustand. Auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch beiderseits. Herzaktion rhythmisch.

Bei dem heutigen Treppensteigtest hat der Patient bis zur Erschöpfung 4 Etagen gestiegen.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

Angesichts der Morphologie und FDG-Einreicherung besteht bei dem Patienten dringende V.a. Lungenkarzinom im rechten Oberlappen.

//Da das Lungenkarzinom aus dem linken Oberlappen bereits 2017 kurativ behandelt wurde, ist der Befund im rechten Oberlappen mit einem neu aufgetretenen Zweittumor vereinbar.

Bei dem heutigen Treppensteigtest hat der Patient 4 Etagen bewerkstelligt. Somit ist der Patient für eine Segmentresektion bzw. Lobektomie des rechten Oberlappen funktionell operabel. Die stark eingeschränkte Lungenfunktion des Lungenfunktionstests vom 1.4.2022 ist er auf die Sprachbarriere und unzureichende Mitwirkung zurückzuführen.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine minimalinvasive, thorakoskopische Keilresektion rechts zur histologischen Sicherung erforderlich. Bei Nachweis von Lungenkarzinom in der Schnellschnittuntersuchung ist einer Segmentresektion (S1) als kurativ intendiertes Einsatz zu empfehlen.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, operaEtives Ablauf und mögliche Komplikationsrisiko besprochen. Der Patient hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme des Patienten am 26.4.2022. Am Aufnahmetag wird ein 6 Minuten Gehtest und Schädel-MRT zum Ausschluss Hirnmetastase durchgeführt. Die Lunge Operation (VATS Keilresektion rechts Oberlappen, gegebenenfalls Segment Resektion S1) ist für den Folgetag den 27.4.2022 vorgesehen. Des Weiteren bitten um mitbringen des Befundes der ambulanten Gastroskopie, die für den 19.4. vorgesehen ist.


Angesichts der Morphologie und FDG-Einreicherung besteht bei dem Patienten dringende V.a. Lungenkarzinom im rechten Oberlappen. Die Staging-Untersuchungen ergaben keine Anhalt für nodale oder extrathorakale Metastasen. Somit kann man bei den Befunden von einem NSCLC Stadium I ausgehen.

Obwohl KHK 3 bei dem Patienten bekannt war, hat die letzte Echokardiographie gute Herzpumpfunktion gezeigt. Der Pat. hat von guter Belastbarkeit in der letzten Zeit berichtet. Präop. proBNP war in niedrigem Bereich. Die Lungenfunktion und Diffusionskapazität sind nicht eingeschränkt. Somit ist der Patient auch für eine Lobektomie des rechten Oberlappen funktionell operabel.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine minimalinvasive, thorakoskopische Keilresektion rechts zur histologischen Sicherung erforderlich. Bei Nachweis von Lungenkarzinom in der Schnellschnittuntersuchung ist einer Segmentresektion (S1) als kurativ intendiertes Einsatz zu empfehlen.

Ausführlich habe ich beim letzten Krankenhausaufenthalt und heute mit dem Patienten über die Befunde, operatives Ablauf und mögliche Komplikationsrisiko wie zum Beispiel Herzinfarkt, Herzrhythmusstörung und Bronchusstumpfinsuffizienz besprochen. Der Patient hat meine Erläuterung verstanden und dem Vorgehen zugestimmt.

Tags: indikation sprechstunde

Indikation für OP Pleuraerguss, Herr

--- zunehmende Pleuraerguss und pleurale Verdickung--- Aktuelle Anamnese Bei dem Patienten mit Asbestexposition (Mauer) sind zunehmende Pleuraerguss und pleurale Verdickung mit FDG-Einreicherung links verifiziert, die mit kleinen Rundherde der Lunge begleitet sind. Er gibt Verschlechterung der Belastbarkeit und Gewichtverlust um 3 kg in der letzten an.

Befunde: Die zytologische Untersuchung der Erguss ergab keinen Anhalt für Malignität. Die Laboruntersuchung war nicht wegweisend (z.B. pH 7,4, niedrige Zellenzahl, niedrige LDH).

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Angesichts der klinischen Befunde und Asbestexposition besteht bei dem Patienten V.a. malignes Pleuramesotheliom links, DD: chron. Pleuritis oder Pleuraempyem.

In Zusammenschau der gesamten Befunde ist eine minimalinvasive, thorakoskopische Dekortikation bzw. Biopsie und Keilresektion links zur histologischen Sicherung und Behandlung erforderlich. Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, operatives Ablauf und mögliche Komplikationsrisiko besprochen. Der Patient hat dem Vorgehen zugestimmt.

Empfehlung: -Präop. Echo, Aufklärung am Freitag, den 13.5.2022

  • VATS links am 16.5.2022

MVZ Baddeckenstedt hat den Patienten zur operativen Abklärung von Pleuraerguss, pleuraler Verdickung und Lymphadenopathie eingewiesen. Heute ich habe mit dem Patienten ausführlich über die Befunde und Operation telefonisch gesprochen: Der Patient ohne Asbestexposition bericht von Gewichtabnahme um 20 kg in den letzten Wochen und AZ-Verschlechterung. Bei den Untersuchungen in HEH sind Pleuraerguss bds, Dystelektase in den beiden Unterlappen mit Schwartenbildung und pleurale Verdickung sowie mediastinale Lymphadenopathie verifiziert.

Bei der dortigen EBUS-Untersuchung wurden subkarinale Lymphknoten biopsiert. Die zytologische Untersuchung (Uni Bochum) ergab keinen Anhalt für Malignität. Im Entlassungsbreif aus HEH sind von multiplen pathologisch aussehenden Lymphknoten in Subkarina und AP-Fenster in der Endosonographie und PAP-Klasse 3 berichtet.

Angesichts der klinischen Befunde (Pleuraerguss bds) und negativer Asbestexposition sowie negativer Zytologie ist ein malignes Mesotheliom eher unwahrscheinlich, kann allerdings nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden. Die Pleuraergüße können bei guter LV-EF (Echo August 2024, HEH) aus meiner Sicht nicht allein auf eine kardiale Dekompensation zurückgeführt werden. Besonders bei einem signifikaten Gewichtverlust und mediastinaler Lymphadenopathie ist neben entzündlicher Genese eine weiterführende Diagnostik zum Ausschluss maligner Veränderung angezeigt.

In Zusammenschau der gesamten Befunde und nach sorgfältiger Abwägung von Risiken (multiple Komorbiditäten) und Nutzen ist eine minimalinvasive bzw. thorakoskopische Pleurektomie als Biopsie und Lymphadenektomie (St. 7), ggf. Talkumpleurodes und Lungenkeilresektion ratsam. Aufgrund der Fesselung der linken Lunge wirddie Operation rechts bevorzugt.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, operativen Ablauf und mögliche Komplikationsrisiko besprochen. Dabei wurde insbesondere erörtert, dass das Komplikationsrisiko bei multiplen Komorbiditäten, vor allem kardialer Vorerkrankung, chronischer Niereninsuffizienz erhöht ist. Nach intensivem Austausch hat der Patient dem Eingriff zugestimmt.

Der Patient wird am 3.9.2024 stationär aufgenommen. OP (VATS rechts, fokale Pleurektomie, Lymphadenektomie, ggf. Talkumplurodese, Keilresektion der Lunge) ist am Folgetag vorsgesehen.

--- Rezdiv- Pleuraerguss, VATS--- Aktuelle Anamnese Bei dem Patienten ist rezidivierender hämorrhagischer Pleuraerguss rechts verifiziert. Eine Asbest-Exposition ist aufgrund sprachlicher Barriere nicht evaluierbar.

Befunde: Die zytologische Untersuchung der Erguss ergab keinen Anhalt für Malignität. Die Laboruntersuchung war nicht wegweisend (z.B. pH 7,4,).

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Angesichts der klinischen Befunde besteht bei dem Patienten V.a. malignen Pleuraerguss, DD: chron. Pleuritis oder Pleuraempyem.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine minimal-invasive, thorakoskopische Pleura-Biopsie, ggf. Lymphadenektomie zur histologischen Sicherung erforderlich. Wenn Tumorwachstum wie z.B. Pleurakarzinose intraoperativ sich zeigt, ist eine Talkum-Pleurodese ratsam.

Empfehlung:

  • Bitte um Statement über Tbc und Notwendigkeit für weitere Isolation
  • VATS-OP rechts am 16.5.2023, Verlegung auf HTG1 am 15.5.
  • Bitte um Organisieren eines Treffens mit Verwandten bzw. Stieftochter zur OP-Aufklärung

---Maligner Erguss + Rundherde--------- Aktuelle Anamnese Bei dem Patienten mit Nierenzellkarzinom links (ED 2017, mehrfache Operationen in Hamburg) sind neu aufgetretener Pleuraerguss rechts und metastasen-susp. Rundherde in der rechten Lunge verifiziert. Außerdem bestehen noch hypervaskularisierte Veränderungen im M. iliopsoasis und Pankreas. Eine CT-gesteuerte Biopsie an M. iliopsoasis erbrachte leider keinen wegweisenden Befund.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Angesichts der klinischen Befunde und des neu aufgetreten einseitigen Pleuraerguss besteht bei dem Patienten dringender V.a. Lungenmetastasen des Nierenzellkarzinoms und malignen Pleuraerguss .

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine minimalinvasive, thorakoskopische Keilresektion und Talkumpleurodese sowie Pleura-Biopsiezur histologischen Sicherung und Behandlung des Ergusses erforderlich. Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, operatives Ablauf und mögliche Komplikationsrisiko besprochen. Der Patient hat dem Vorgehen zugestimmt.

Empfehlung: -stationäre Aufnahme, Präop. Echo, Aufklärung am Montag, den 5.9.2022

  • VATS rechts am 6.9.2022

Tags: indikation pleuraerguss sprechstunde

Indikation für OP V.a. Tumor retrotracheal, Frau

Aktuelle Anamnese Bei der Patientin mit Nierenzell-, Harnblase- und Kolonkarzinom in der Vorgeschichte hat sich seit dem letzten Dezember zunehmende Schluckbeschwerden entwickelt. Zeitweise ist Heiserkeit aufgetreten.

Befunde: Die aktuelle CT-Thorax-Untersuchung zeigte im Vergleich mit der VU vom letzten November neue aufgetretene Gewebevermehrung retrotracheal bzw paraösophageal. Die Bronchoskopie zeigte keinen Hinweis auf Auffälligkeit an der Trachea. Gastroentologische Untersuchung (Dr. Jakobi) ergab keinen Anhalt für ein ÖsophagusCa.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht: In Zusammenschau der Gesamtbefunde besteht bei der Patientin V.a. maligne Veränderung, z.B. Metastase der vorbekannten Tumoren.

Zur histologischen Sicherung ist eine minimalinvasive, thorakoskopische Biopsie rechts erforderlich. Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde, operatives Ablauf und mögliche Komplikationsrisiko besprochen. Der Patientin hat dem Vorgehen zugestimmt.

Vorschlag zum Procedere

  • zeitnahe PET/CT zum Staging
  • Funktionsdiagnostik (Herzecho und Lufu) als OP Vorbereitung
  • VATS OP voraussichtlich am 24.5.2022

Tags: indikation sprechstunde tumor

Indikation für OP, Multiple Runherd unklarer Genese, Herr

Aktuelle Anamnese Bei dem Patienten mit einem Prostatakarzinom in der Vorgeschichte sind multiple Lungenrundherde beidseits seit 2021 bekannt. Eine am 11. Mai 2022 durchgeführte CT-Thorax-Untersuchung brachte die folgenden Befunde: Im Vergleich mit der Voruntersuchung von November 2021 deutlich größenprogrediente, dringend Neoplasie-suspekte Lungenherd im Unterlappen rechts. Weiterer vorbekannter kleiner Herdbefunde im Ober-und Unterlappen rechts deutlich Größen regredient bzw. nicht mehr nachweisbar. Weitere kleine periphere Herdbefunde links im Ober-und Unterlappen unverändert. Verglichen mit einer Voruntersuchung CT-Abdomen von Januar 2021 größenregrediente Raumforderung der Prostata. Weitere thorakale und abdomino-pelvine Organe sowie Lymphknotenbesatz ohne Hinweis auf eine Metastasierung. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

Körperliche Untersuchung: Der Patient befindet sich aktuell im altersentsprechend guten Allgemeinzustand. Im Alltag sei er gut belastbar (Sparziergang 4-5 km, Treppensteig von 3 Etagen.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Angesichts der Morphologie und Größenprogredienz ist der Lungenrundherd im rechten Unterlappen malignom-suspekt. Obwohl der Befund mit einer Lungenmetatase des vorbekannten Prostatakarzinom gut vereinbar sein kann, ist ein primäres Lungenkarzinom als Zweittumor nicht mit großer Sicherheit auszuschließen. Besonders zu achten ist die Größenprogredienz des Rundherd im rechten Unterlappen unter der Hormontherapie, während die anderen Lungenherde beidseits entweder zurückgebildet oder größenkonstant sind.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine histologsiche Sicherung des größenprogredienten Rundherds im rechten Unterlappen dringend erforderlich. Hierfür sind PET/CT und Bronchoskopie mit transbronchialer Biopsie erforderlich. Abhängig von den Untersuchungsergebnissen ist eine minimal-invasive bzw. thorakoskopische Keilresektion oder anatomische Lungenresektion (Lobektomie bzw. Segmentektomie) zu empfehlen. Im weiteren Verlauf können die Lungenrundherde links abgeklärt werden.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, weiteres Vorgehen und mögliche Operation besprochen. Der Patient hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme des Patienten am ??? PET Lufu EchoBroncho Am Aufnahmetag wird ein 6 Minuten Gehtest und Schädel-MRT zum Ausschluss Hirnmetastase durchgeführt. Die Lunge Operation (VATS Keilresektion rechts Oberlappen, gegebenenfalls Segment Resektion S1) ist für den Folgetag den 27.4.2022 vorgesehen. Des Weiteren bitten um mitbringen des Befundes der ambulanten Gastroskopie, die für den 19.4. vorgesehen ist.

Tags: indikation rundherd sprechstunde

Indikation für Staging, Runherd unklarer Genese, V.a. LungenCa, Frau

Aktuelle Anamnese Die Patientin wurde im Mai diesen Jahres aufgrund der mechanisches Ileus im Lukas Krankenhausbünde chirurgisch behandelt. Die CT-Thorax-Untersuchung vom 20.5.2022 zeigte eine tumorsuspekte Rundherde im Unterlappen links. Sonst keine weitere malignomsuspekte Veränderungen. Außerdem sind Pleuraergüsse beiderseits dabei verifiziert.

Körperliche Untersuchung: Die Patientin befindet sich nach der Bauchoperation aktuell im reduzierten Allgemeinzustand.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Angesichts der Morphologie und der positiven Raucheranamnese ist der Lungenrundherd im linken Unterlappen suspekt für ein Lungenkarzinom, obwohl die anderen Entitäten nicht mit großer Sicherheit ausgeschloßen werden können.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde sind Staging-Untersuchunge und eine histologsiche Sicherung des Rundherdsdringend erforderlich. Hierfür sind PET/CT und Bronchoskopie mit transbronchialer Biopsie zu empfehlen.Außerdem sind Herzecho und weitere Funktionsdiagnostiken nötig.

Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde und weiteres Vorgehen besprochen. Die Patientin hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme der Patientin am Dienstag, den 14.6.2022. Am Aufnahmetag wird PET/CT, Lungenfunktionstest und Echokardiographie durchgeführt. Die Bronchoskopie mit Biopsie ist für den Folgetag vorgesehen. Abhängig von den Untersuchungsergebnissen wird eine Pleurapunktion vorgenommen.

Tags: indikation rundherd sprechstunde staging

Indikation für OP, V.a. Tumorprogress NSCLC Frau

Aktuelle Anamnese Bei der Patientin mit einem primären pulmonalen Adenokarzinom im fortgeschrittenen Stadium sind eine neu aufgetretene Beherdung im rechten Unterlappen und progrediente Pleuraverdichtung unter laufender Immuntherapie verifiziert (CT-Thorax vom 17.5.2022). Außerdem berichtet die Patientin über Schmerzen an der rechten Brustwand seit 1 Woche. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgt zur Besprechung des weiteren Vorgehens.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht: In Zusammenschau der Gesamtbefunde, insbesondere angesichts der Morphologie und der onkologischen Vorgeschichte sind die pulmonale und pleurale Veränderungen rechts bei der Patientin suspekt für weitere maligne Veränderungen.

In Übereinstimmung mit Ihrer Empfehlung empfehle ich ebenfalls eine histologische Sicherung. Sie kann aus meiner Sicht trotz der ehemaligen Thorakotomie mit einer minimal-invasiven bzw. thorakoskopischer Operation erreicht werden erforderlich. Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde, operatives Ablauf und mögliche Komplikationsrisiko besprochen. Der Patientin hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme der Patientin am Montag, den 4.7.2022. Am Aufnahmetag wird einLungenfunktionstest und Echokardiographie durchgeführt. Die Operation (VATS Pleurabiopsie und Keilresektion rechts Unterlappen als Re-OP) ist für den Folgetag den 5.7.2022 vorgesehen.

Tags: frau indikation sprechstunde tumor

Indikation für OP, Komplettierungs-Lobektomie nach Keil, NSCLC, Herr

Aktuelle Anamnese Die aktuelle ambulante Vorstellung des Patienten erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Keilresektion links. Der Patient berichtet aktuell über gute Belastbarkeit und gibt keine wesentlichen Beschwerden an.

Körperliche Untersuchung: Guter Allgemeinzustand, auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch beiderseits, Herzaktion rhythmisch, Wunde reizlos.

öntgen-Thorax pa vom 09.06.2022 Gute ventilierte Lungen beiderseits, kein Zeichen für Pneumothorax oder frische Infiltration.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Keilresektion im linken Unterlappen. Die histopathologische Untersuchung des Rektats ergab Plattenepithelkarzinom. Nach der Empfehlung der vorletzten Tumorkonferenz sind ergänzende Immunhistochemie (p16), MRT-Hals und HNO-ärztliche Untersuchung durchgeführt, die ein Plattenepithelkarzinom aus dem HNO-Bereich weitgehend ausschließen konnten. Deshalb wurde die Empfehlung für eine Komplettierungs-Lobektomie des linken Unterlappens als kurativ intendiertes Einsatzt in der letzten Tumorkonferenz ausgesprochen.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, weiteres Vorgehen einschließlich des Ablaufs und Komplikationsrisikos von der weiteren Operation besprochen. Der Patient hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme des Patienten am 23.6.2022. Die Operation (Komplettierungs-Lobektomie links Unterlappen via Thorakotomie) ist für den Folgetag den 24.6.2022 vorgesehen.

Tags: indikation rundherd sprechstunde

Indikation für OP V.a. Lungenkarzinom Frau

Diagnose Dringender Verdacht auf Lungenkarzinom bei PET-positiver Raumforderung im rechten Oberlappen

COPD

Aktuelle Anamnese ---mit Raucheranamnese------------- Bei der Patientin mit positiver Raucheranamnese besteht dringender Verdacht auf Lungenkarzinom bei einer PET-positiven Beherdung im linkenen Lungenoberlappen. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen nach der Staging-Untersuchungen.

---mit onkologischer Vorgeschite--- Bei dem Patienten mit der Lungenkarzinom ausgehend aus dem Lungenoberlappen links in der Vorgeschichte ist eine spekulierte Beherdung im rechten Lungenoberlappen verifiziert. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

---mit COPD------------- Bei dem Patienten mit bekanntem COPD ist eine PET-positive Beherdung im rechten Lungenoberlappen verifiziert. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

Körperliche Untersuchung:

Patient befindet sich aktuell im altersentsprechend guten Allgemeinzustand. Auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch beiderseits. Herzaktion rhythmisch.

Bei dem heutigen Treppensteigtest hat der Patient bis zur Erschöpfung 4 Etagen gestiegen.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

Angesichts der Morphologie und FDG-Einreicherung besteht bei dem Patienten dringende V.a. Lungenkarzinom im rechten Oberlappen.

//Da das Lungenkarzinom aus dem linken Oberlappen bereits 2017 kurativ behandelt wurde, ist der Befund im rechten Oberlappen mit einem neu aufgetretenen Zweittumor vereinbar.

Bei dem heutigen Treppensteigtest hat der Patient 4 Etagen bewerkstelligt. Somit ist der Patient für eine Segmentresektion bzw. Lobektomie des rechten Oberlappen funktionell operabel. Die stark eingeschränkte Lungenfunktion des Lungenfunktionstests vom 1.4.2022 ist er auf die Sprachbarriere und unzureichende Mitwirkung zurückzuführen.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine minimalinvasive, thorakoskopische Keilresektion rechts zur histologischen Sicherung erforderlich. Bei Nachweis von Lungenkarzinom in der Schnellschnittuntersuchung ist einer Segmentresektion (S1) als kurativ intendiertes Einsatz zu empfehlen.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, operatives Ablauf und mögliche Komplikationsrisiko besprochen. Der Patient hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme des Patienten am 26.4.2022. Am Aufnahmetag wird ein 6 Minuten Gehtest und Schädel-MRT zum Ausschluss Hirnmetastase durchgeführt. Die Lunge Operation (VATS Keilresektion rechts Oberlappen, gegebenenfalls Segment Resektion S1) ist für den Folgetag den 27.4.2022 vorgesehen. Des Weiteren bitten um mitbringen des Befundes der ambulanten Gastroskopie, die für den 19.4. vorgesehen ist.

-----Staging fertig---OP plannen--- Die Staging-Untersuchungen, die im Rahmen des letzten stationären Aufenthalts vorgenommen sind, ergaben Verdacht auf NSCLC in einem klinischen Stadium IB, cT2 cN0 cM0.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine minimalinvasive, thorakoskopische Keilresektion links zur histologischen Sicherung erforderlich. Bei Nachweis von Lungenkarzinom in der Schnellschnittuntersuchung ist einer Lobektomie als kurativ intendiertes Einsatz zu empfehlen. Das Vorgehen stimmt dem Beschluss der interdisziplinären Tumorkonferenz überein.

Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde, operatives Ablauf und mögliche Komplikationsrisiko besprochen. Der Patient hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme der Patientin am 12.7.2022. Die Lunge Operation (VATS Keilresektion links Unterlappen, gegebenenfalls Lobektomie) ist für den Folgetag den 13.7.2022 vorgesehen.

--- Segmentektomie basale Unterlappen links plus Keil Oberlappen links--- Diagnose Dringender Verdacht auf Lungenkarzinom bei PET-positiver Raumforderung im rechten Unterlappen COPD

Aktuelle Anamnese Bei der Patientin mit positiver Raucheranamnese besteht dringender Verdacht auf Lungenkarzinom bei einer PET-positiven Beherdung im linkenen Lungenunterlappen. Die Patientin befindet sich aktuell im altersentsprechend guten Allgemeinzustand. Auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch beiderseits. Herzaktion rhythmisch.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Angesichts der Morphologie und FDG-Einreicherung besteht bei dem Patienten dringende V.a. Lungenkarzinom im rechten Unterlappen. Außerdem stellt noch eine Blasenbidlung im linken Oberlappen bzw. Lingulasegmenten dar. Eine Malignität der Formation ist nicht mit großer Sicherheit auszuschließen. In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine minimalinvasive, thorakoskopische Keilresektion links im Oberlappen und Unterlappen zur histologischen Sicherung erforderlich. Bei Nachweis von Lungenkarzinom im PET-pos. Herd des Unterlappens in der Schnellschnittuntersuchung ist eine basale Segmentresektion (S7-9) als kurativ intendiertes Einsatz zu empfehlen. Bei Nachweis von Lungenkarzinom im Oberlappen bzw. Lingula ist eine Segmentektomie (S4/5) aufgrund ausgedehntes Resektionsausmaßes (basale Segmentektomie Unterlappen) abzuraten.

Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde, operatives Vorgehen und mögliche Komplikationsrisiko, insbesondere Bronchopnuemonie bei aktivem Rauchen besprochen. Die Patientin hat dem Vorgehen zugestimmt.

Tags: frau indikation sprechstunde

Indikation für Staging, Runherd unklarer Genese, V.a. LungenCa, Mann

Aktuelle Anamnese Der Patient wurde im Mai diesen Jahres aufgrund der mechanisches Ileus im Lukas Krankenhausbünde chirurgisch behandelt. Die CT-Thorax-Untersuchung vom 20.5.2022 zeigte eine tumorsuspekte Rundherde im Unterlappen links. Sonst keine weitere malignomsuspekte Veränderungen. Außerdem sind Pleuraergüsse beiderseits dabei verifiziert.

Körperliche Untersuchung: Der Patient befindet sich nach der Bauchoperation aktuell im reduzierten Allgemeinzustand.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Angesichts der Morphologie und der positiven Raucheranamnese ist der Lungenrundherd im linken Unterlappen bei dem Patienten suspekt für ein Lungenkarzinom, obwohl die anderen Entitäten, insbesondere Lungenmetastase des vorbekannten Urothelkarzinoms nicht mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden können.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde sind Staging-Untersuchungen und die histologsiche Sicherung des Rundherds dringend als die nächsten Schritte erforderlich. Hierfür sind PET/CT und Bronchoskopie mit transbronchialer Biopsie zu empfehlen. Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde und weiteres Vorgehen besprochen. Der Patient hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme des Patienten am Montag, den 1.8.2022. Am Aufnahmetag werden Lungenfunktionstest und Echokardiographie durchgeführt. Die PET/CT und Bronchoskopie mit Biopsie sind für den darauffolgenden Tagen vorgesehen.

Tags: indikation rundherd sprechstunde staging

Indikation für Staging, Nachgewiesenes LungenCa, Frau

Aktuelle Anamnese Bei der 85-jährigen Patientin mit Mammakarzinom beidseits wurde im Rahmen der chirurgischen Behandlung des rechtsseitigen Mammakarzinoms ein tumorsuspekte Rundherd im linken Oberlappen verifiziert. Die pathologische Untersuchung der transbronchialen Bispsie ergab ein primäres pulmonales Adenokarzinom (G2). Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

Körperliche Untersuchung: Die eher kachektische Patientin befindet sich aktuell im reduzierten Allgemeinzustand. Nach einem Sturz ist die Patientin seit April 2022 nur mit Rohlstuhl mobil.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Bei der Patientin im fortgeschritten Alter ist ein Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom ausgehend aus dem linken Oberlappen als Zweit-Tumor nachgewiesen. Das genaue Tumorstadium kann nur nach weiteren Staging-Untersuchungen zugeordnet werden.

Des Weiteren besteht bei der Patientin Eingeschränkte Mobilität eine am 2. August 2022 durchgeführte Spirometrie ergab ein deutlich eingeschränkte, stark reduzierte DLCO von 17 % des Sollwertes, obwohl FEV1 im Normbereich war (1,84 l, 103 %)

In Zusammenschau der Gesamtbefunde sind weitere Staging-Untersuchungen dringend erforderlich. Hierfür sind PET/CT, Schädel-MRT und Bronchoskopie mit transbronchialer Biopsie zu empfehlen. Außerdem werden Herzecho als weiterführende Funktionsdiagnostik nötig.

Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde und weiteres Vorgehen besprochen. Die Patientin hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme der Patientin am Montag, den 29.8.2022. Am Aufnahmetag wird Herzecho vorgenommen. Am Folgetag wird PET/CT,durchgeführt. Die Bronchoskopie mit Biopsie ist für den Folgetag???vorgesehen.

Tags: indikation rundherd sprechstunde staging

Indikation für Staging, Tumorrezidiv NSCLC Mann

Hauptdiagnose

V.a. lokales Tumorrezidiv bei größenprogredienter weichteildichter Strukturvermehrung im posterioren Oberlappensegment links (CT vom 1. August 2022)

Primäres pulmonales Adenokarzinom ausgehend aus dem linken Oberlappen, Erstdiagnose Juni 2021, cT3, cN0, M1c (Nebenniere rechts, Weichteilmetastase links subclavikulär)

Z.n. Chemotherapie mit Pembrolizumab, Carboplatin und Paclitaxel bis Oktober 2021

Nachweis organisierende Pneumonie im rechten Unterlappen Januar 2022

Nebendiagnosen

Diabetes mellitus Typ 2

KHK, Z.n. Herzinfarkt 2017, Z.n. Stentimplantation

traumatische Schulterfraktur links 2015

Nikotinabusus 35 PY

Aktuelle Anamnese

Bei dem Patienten besteht ein primäres pulmonales Adenokarzinom ausgehend aus dem linken Oberlappen. Die Chemoimmuntherapie, bis zum Oktober 2021 durchgeführt wurde, hat zu einer nahezu kompletten Remission geführt. Die im Verlauf aufgetretenen Infiltrate in den beiden Lungen sind bedingt durch organisierende Pneumonie (CT-gesteuerte Biopsie). In der weiteren Nachsorge hat die letzten CT-Untersuchungen im Juni und August 2022 allerdings zunehmende weichteildichte Strukturvermehrung im posterioren Oberlappensegment links gezeigt. Somit besteht der V.a. Lokalrezidiv des vorbekannten Lungenkarzinoms. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über weiteres Vorgehen.

Körperliche Untersuchung:

Guter Allgemeinzustand, auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch beiderseits, Herzaktion rhythmisch.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

In Zusammenschau der Gesamtbefund, insbesondere angesichts der Morphologie und des zunehmenden soliden Anteils ist die Veränderung im linken Oberlappen mit einem Lokalrezidiv des vorbekannten Lungenkarzinoms gut vereinbar. Deshalb sind weitere Staging-Untersuchungen (PET/CT und Schädel-MRT) und histologische Sicherung dringend erforderlich. Beim Nachweis eines lokalen Rezidivs und Ausschluss nodaler und extrathorakaler Metastase kann eine anatomische Lungenresektion als kurativ intendiertes Einsatz in Erwägung gezogen werden.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde und weitere diagnostische und therapeutische Maßnahmen gesprochen. Der Patient stimmt dem Vorgehen zu.

Hierfür bitten wir um stationäre Aufnahme des Patienten am Dienstag den 30. August 2022. Am Aufnahmetag wird Herzechokardiografie und Lungenfunktionstest durchgeführt. Die PET/CT-Untersuchung ist für den Folgetag geplant. Abhängig von dem Befund der PET/CT-Untersuchung wird eine Bronchoskopie mit EBUS gegebenenfalls erforderlich. Eine Schädel-MRT wird auch im Rahmen des stationären Aufenthaltes angestrebt.

Tags: indikation mann sprechstunde tumor

Indikation für OP V.a. Lungenkarzinom OP vs. SBRT Herr

Diagnose Dringender Verdacht auf Lungenkarzinom bei PET-positiver Raumforderung im rechten Oberlappen, cT2a. cN0, cM0, Stadium IB, histologisch noch nicht gesichert. ECOG 1-2 Negative Raumeranamnese

Aktuelle Anamnese ---mit onkologischer Vorgeschite--- Bei dem Patienten mit der Lungenkarzinom ausgehend aus dem Lungenoberlappen links in der Vorgeschichte ist eine spekulierte Beherdung im rechten Lungenoberlappen verifiziert. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

---mit COPD------------- Bei dem Patienten mit bekanntem COPD ist eine PET-positive Beherdung im rechten Lungenoberlappen verifiziert. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen.

---ohne vorgeschichte---

Bei dem Patienten im fortgeschrittenen Alter ist eine PET-positive Beherdung im linken Lungenoberlappen verifiziert. Die aktuelle ambulante Vorstellung erfolgte zur Besprechung über das weitere Vorgehen nach den Staging-Untersuchungen.

Körperliche Untersuchung: Patient befindet sich aktuell im altersentsprechend guten Allgemeinzustand. Er ist tagesüber mobil, berichtet aber über gelegentliche Gehschwierigkeit.


Patient befindet sich aktuell im altersentsprechend guten Allgemeinzustand. Auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch beiderseits. Herzaktion rhythmisch.

Bei dem heutigen Treppensteigtest hat der Patient bis zur Erschöpfung 4 Etagen gestiegen.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: Angesichts der Morphologie und FDG-Einreicherung besteht bei dem Patienten dringender V.a. Lungenkarzinom im linken Oberlappen. Leider hat die Bronchoskopie keinen wegweisenden Befund erbracht. Eine CT-gesteuerte Biopsie des Rundherdes ist aufgrund der Lokalisation und des Verhältnisses zu Lungenarterienästen aus meiner Sicht nicht erfolgsversprechend. Obwohl die PET/CT Untersuchung auf mögliche hiläre Lymphknotenmetastasen beiderseits (SUV jeweils 3,8 und 4,4) hingewiesen hat, stellten die hiläre und mediastinalen Lymphknoten in der EBUS-Untersuchung nicht auffällig dar. Außerdem konnte eine Schädel-MRT-Untersuchung Hirnmetastase ausschließen.

Trotz des fortgeschrittenen Alters ergab der aktuelle Lungenfunktionstest FEV1 von 3,01 L, 115 % des Sollwertes. Somit ist der Patient für eine Lobektomie des linkenen Oberlappens funktionell operabel. Obwohl Demenz als Nebendiagnose angegeben ist, wirkt sich der Patient in der heutigen Vorstellung voll orientiert und geschäftsfähig, kognitiv nicht eingeschränkt.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine minimal-invasive, thorakoskopische Keilresektion links zur histologischen Sicherung erforderlich. Bei Nachweis von Lungenkarzinom in der Schnellschnittuntersuchung ist eine Lobektomie des linken Oberlappens als kurativ intendiertes Therapie zu empfehlen.

Als Alternative könnte der Tumor bei dem Patienten auch mit stereotaktischer Bestrahlung (SBRT) behandelt werden. Leider fehlt bis jetzt konkreter Nachweis eines Lungenkarzinoms, der für die Strahlentherapie essentiell ist. Außerdem kann der Lymphknotenstatus, der die für die mögliche adjuvante Therapie und Langzeitergebnis relevant ist, bei einer SBRT nicht evaluiert werden.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten in Anwesenheit der Familiemitglieder über die Befunde, operatives Ablauf und mögliches Komplikationsrisiko besprochen. Der Patient hat dem operativen Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme des Patienten am .4.2022. Am Aufnahmetag wird ein 6 Minuten Gehtest und Schädel-MRT zum Ausschluss Hirnmetastase durchgeführt. Die Lunge Operation (VATS Keilresektion rechts Oberlappen, gegebenenfalls Segment Resektion S1) ist für den Folgetag den 27.4.2022 vorgesehen. Des Weiteren bitten um mitbringen des Befundes der ambulanten Gastroskopie, die für den 19.4. vorgesehen ist.


Angesichts der Morphologie und FDG-Einreicherung besteht bei dem Patienten dringende V.a. Lungenkarzinom im linken Oberlappen. Leider hat die Bronchoskopie Keinen wegweisenden Befund erbracht.

//Da das Lungenkarzinom aus dem linken Oberlappen bereits 2017 kurativ behandelt wurde, ist der Befund im rechten Oberlappen mit einem neu aufgetretenen Zweittumor vereinbar.

Bei dem heutigen Treppensteigtest hat der Patient 4 Etagen bewerkstelligt. Somit ist der Patient für eine Segmentresektion bzw. Lobektomie des rechten Oberlappen funktionell operabel. Die stark eingeschränkte Lungenfunktion des Lungenfunktionstests vom 1.4.2022 ist er auf die Sprachbarriere und unzureichende Mitwirkung zurückzuführen.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde ist eine minimalinvasive, thorakoskopische Keilresektion rechts zur histologischen Sicherung erforderlich. Bei Nachweis von Lungenkarzinom in der Schnellschnittuntersuchung ist einer Segmentresektion (S1) als kurativ intendiertes Einsatz zu empfehlen.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, operaEtives Ablauf und mögliche Komplikationsrisiko besprochen. Der Patient hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme des Patienten am 26.4.2022. Am Aufnahmetag wird ein 6 Minuten Gehtest und Schädel-MRT zum Ausschluss Hirnmetastase durchgeführt. Die Lunge Operation (VATS Keilresektion rechts Oberlappen, gegebenenfalls Segment Resektion S1) ist für den Folgetag den 27.4.2022 vorgesehen. Des Weiteren bitten um mitbringen des Befundes der ambulanten Gastroskopie, die für den 19.4. vorgesehen ist.

Tags: indikation sprechstunde

Indikation für Staging, multiple Runherde unklarer Genese, V.a. Lungenmetastasen, Mann

Multiple pulmonale Raumforderungen in beiden Lungen mit mediastinale Lymphadenopathie, V.a. Lungenmetastase unklare Herkunft, DD entzündliche Veränderungen oder andere Entitäten Osteolytische Veränderung an der 8. Rippe rechts im dorsalen Abschnitt Nierenstein pylori pyelourethralen Übergang rechts Z.n. Urosepsis Z.n. Hemikolektomie rechts bei karzinomtypisches entarteten Zökum Adenom 2000 pAVK

Bei der 84-jährigen, gebrechlichen Patienten (ECOG 2-3) sind im letzten Jahr multiple pulmonale Raumforderungen in den beiden Lungen mit mediastinaler Lymphadenopathie verifiziert (CT vom 4. 24.10.2022). Außerdem zeigt sich bei der CT-Untersuchung noch eine osteolytische Veränderung an der 8. Rippe rechts dorsal. In der Vorgeschichte wurde bei dem Patienten vor mehr als 20 Jahren bei karcinomatös entarteten Zökumadenom eine Hemikolektomie vorgenommen. Weitere onkologische Vorgeschichte oder eine frühere TBC wurde nicht angegeben.

In Zusammenschau der Gesamtbefunde, insbesondere angesichts der Morphologie sind die pulmonalen Raumforderungen mit Lungenmetastasen vereinbar, während der Primarius aktuell nicht bekannt ist. Allerdings sind andere Entitäten wie z.B. entzündliche Veränderungen nicht mit großer Sicherheit auszuschließen. Deshalb sind weiterführende Diagnostik wie PET/CT Untersuchung und Bronchoskopie erforderlich.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten in Anwesenheit der Ehefrau über die Befunde und weiteres Vorgehen gesprochen. Er hat dem Vorgehen zugestimmt.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme des Patienten am Montag den 20.2.2023 am Aufnahmetag wird Lungenfunktionstest und Echokardiografie durchgeführt die PET/CT und Bronchoskopie mit EBUS sind für den darauf kommenden Tagen vorgesehen.

Tags: indikation rundherd sprechstunde staging

Indikation für OP, Pneumothorax, Rezidiv Herr

Aktuelle Anamnese Bei dem jungen Patienten ist am letzten Freitag ein großer Pneumothorax rechts als Rezidiv-Ereignis aufgetreten. In der Notaufnahme wurde eine Thoraxdrainage angelegt. Der Patient berichtet, dass ein Pneumothorax rechts im Frühjahr bereits aufgetreten war. Damals wurde der Patient in Hamburg mit Drainagetherapie behandelt.

Körperliche Untersuchung: Die heutige Röntgen-Thorax-Aufnahme zeigte einen schmalen Rest-Pneumothorax trotz liegender Thoraxdrainage. Der Patient befindet sich in gutem Allgemeinzustand. Relevante Nebenerkrankung wurde nicht berichtet.

Beurteilung In Zusammenschau der gesamten Befunde ist eine operative Sanierung mit Bullaresektion und Pleurektomie bei Rezidiv-Pneumothorax indiziert. Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, operativen Ablauf und mögliche Komplikationsrisiken besprochen. Insbesondere habe ich die Wahrscheinlichkeit für Rezidiv-Pneumothorax trotz operativer Sanierung erläutert. Der Patient stimmt dem Eingriff zu.

Wir bitten um Verlegung des Patienten am Mittwoch auf HTG 1. Die Operation ist für den Donnerstag den 11. Mai 2023 geplant. Eine Bestimmung von Alpha-1 Antitrypsin ist zu empfehlen

#indikation #pneumothorax


Bei dem jungen Patienten ist ein großer Pneumothorax rechts als Rezidiv-Ereignis aufgetreten. In der Notaufnahme Marienstift wurde eine Thoraxdrainage angelegt. Der Patient befindet sich in gutem Allgemeinzustand. Relevante Nebenerkrankung wurde nicht berichtet. In Zusammenschau der gesamten Befunde ist eine operative Sanierung mit Bullaresektion und Pleurektomie bei Rezidiv-Pneumothorax indiziert. Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, operativen Ablauf und mögliche Komplikationsrisiken besprochen. Insbesondere habe ich die Wahrscheinlichkeit für Rezidiv-Pneumothorax trotz operativer Sanierung erläutert. Der Patient stimmt dem Eingriff zu. Eine Bestimmung von Alpha-1 Antitrypsin ist zu empfehlen

Pleuraerguss, Mesotheliom

Dringende V.a. malignes Pleuramesotheliom links bei pleuraler Verdickung und Schwartenbildung in der linke Lunge sowie exsudatischem Pleuraerguss links, DD: Andere Entitäten Asbestexposition (beruflich als Tischler in 60er Jahren)

Nebendiagnosen:

Bitte um Übernahme der vor Diagnosen vom Brief der medizinischen Klinik 1 vom 1. Dezember 2021

Bitte um Übernahme der Diagnosen und thoraxchirurgischer Eingriffe vom letzten Entlassungsbrief

Aktuelle Anamnese:

Bei Herrn Rüssmann besteht seit dem letzten Jahr Gewichtverlust und zunehmende Schmerzen an der linken Brustwand, insbesondere am Rippenbogen und Brustvorderwand. Bei Pleuraerguss links und gefesselter Lunge wurde der Patient im letzten November in der medizinische Klinik 1 im Hause stationär behandelt. Bei der Pleurapunktion konnte Hämorrhagische Ergussflüssigkeit entleert werden. Die zytologische Untersuchung ergab keinen Hinweis auf Malignität. Die Laboruntersuchung der Erguss Flüssigkeit ergab allerdings Hinweis auf einen Exsudat (Gesamtprotein 36,2 g/l, LDH 454 U/l). Der pH-Wert war 7,3. Aktuell besteht kein Zeichen für einen entzündlichen Prozess bei dem Patienten. Fieber oder eitriger Auswurf wurde verneint. Die letzte Laborkontrolle vom 6.2.2022 ergab normwertige Leukozytenzahl und nur leicht erhöhten CRP-Wert (8,1 mg/L). Die letzte CT Thorax-untersuchung zeigte deutliche Schwartenbildung in der linken Lungen, besonders am Unterlappen sowie Pleuraverdickung. Bei der Anamnese hat der Patient als Tischler Asbestkontakt in den 60er Jahre angegeben.

Körperliche Untersuchung:

Reduzierter Allgemeinzustand auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch beiderseits, linksbasal abgeschwächt. Schmerzen an der vorderen Brustwand links und Rippenbogen links. Keine Hautveränderung.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

In Zusammenschau der gesamte Befunde, insbesondere bei pleuraler Verdickung und Schwartenbildung an der linken Lunge, hämorrhagischem, exsudativem Erguss, zunehmenden Schmerzen an der Brustwand mit Gewichtabnahme sowie Asbestexposition besteht bei dem Patient aktuell dringender V.a. malignes Pleuramesotheliom, obwohl die zytologische Untersuchung negativ war. Bei fehlendem klinischem Zeichen für Pneumonie oder Pleuraempyem und fast normwertigem pH-Wert der Ergussflüssigkeit ist ein Pleuraempyem bei dem Patienten sehr unwahrscheinlich. Sicherlich können andere Entitäten mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden. Zur weiterführenden Diagnostik und endgültigen Abklärung der suspekten Befunde an der Pleura und linken Lungen ist eine PET-CT Untersuchung und thorakoskopische Pleurabiopsie, gegebenenfalls Talkumpleurodese bei Nachweis von Malignität zu empfehlen.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde und weiteres Vorgehen besprochen. Der Patient stimmt dem Eingriff zu.

Hierfür bitten wir stationäre Aufnahme des Patienten am Donnerstag den 3. 3. 2022 auf der chirurgischen Station 6B. Dabei werden FDG-PET-Untersuchung und Funktionsdiagnostik einschließlich Lungenfunktion und Echokardiografie sowie Aufklärung für die Operation und Anästhesie vorgenommen. Die Operation (VATS Pleurabiopsie und gegebenenfalls Talkumpleurodese links) ist für den Montag den 7.3.2022 vorgesehen.

Tags: brief vorlage

Bitte um Änderung des OP Berichts

Hi, Stephanie,

gerade habe ich einen Tippfehler in einem meiner OP-Berichte entdeckt.

Operation vom 15.02.2022 für Reich, Christel *19.02.1938:

Hämatomausräumung, Adhäsiolyse und Dekortikation in videothorakoskopisch assistierter Technik rechts,

Osteosynthese der 6. bis 8. Rippe lateral (Matrix Rib)

Im aktuellen (nicht zu ändernden) OP-Bericht steht die linke Seite als OP-Seite.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir helfen und den Bericht ändern oder zur Änderung freigeben kannst.

Viele Grüße,

Ruoyu

Tags: schreiben vorlage

@ Frau Götting: Bitte fügen Sie die Hauptdiagnose (Lungenkarzinom) und Nebendiagnose (KolonCa) und thoraxchirurgischer Eingriff vom letzten Entlassungsbrief in den Ambulanzbrief ein. Danke.

Beispiel nachstationäre Kontrolle, Herr 30-Tage Kontrolle, onkologischer Patient

Aktuelle Anamnese Die aktuelle ambulante Vorstellung des Patienten erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Segmentresektion (S 4/5) links bei typischem Karzinoid ausgehend aus dem linken Oberlappen. Der Patient berichtet aktuell über gute Belastbarkeit und geringe Schmerzen. Er nimmt aktuell nur Novalgin bei Bedarf.

Körperliche Untersuchung: Guter Allgemeinzustand, auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch beiderseits, Herzaktion rhythmisch, Wunde reizlos. Röntgen-Thorax pa vom

Gute ventilierte Lungen beiderseits, keine Zeichen für Pneumothorax oder frische Infiltration. Bei Z.n. Segmentektomie links Oberlappen

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

Regelrechter Verlauf nach der minimalinvasiven Segmentresektion (S1-3) im linken Oberlappen bei Adenokarzinom der Lunge als Zweittumor. Die histopathologische Untersuchung ergab pT1c, pN0, cM0, somit Stadium IA3. Eine Schädel-MRT-Untersuchung zum Ausschluss Hirnmetastase ist für den 16. Februar 2022, um 9 Uhr in unserer radiologischen Abteilung im Hause geplant.

In der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für regelmäßige Tumornachsorge ausgesprochen. Hierfür bitten wir um Vorstellung des Patienten am Mittwoch den 23.2.2022, um 13:00 Uhr bei Dr. Prahst in der onkologischen Ambulanz des MVZ Klinikum Herford.

Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

Die gesamte Tumordokumentation (Endgültiger Entlassungsbrief, OP-Bericht, pathologische Befunde und. Beschluss der Tumorkonferenz nach der Operation) wird Ihnen und dem Pateinten nachgesendet.

Beispiel nachstationäre Kontrolle, Frau

Aktuelle Anamnese ---Lobektomie Die aktuelle ambulante Vorstellung der Patientin erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Lobektomie bei NSCLC ausgehend aus dem rechten Oberlappen. Die Patientin berichtet aktuell über gute Belastbarkeit und gibt noch mäßige Schmerzen um die OP-Narben (Skala 3-4) an. Sie nimmt zurzeit Novalgin 1g 4x/d als regelmäßige Schmerzmedikation.

---Segmentektomie Die aktuelle ambulante Vorstellung der Patientin erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Segmentresektion bei NSCLC ausgehend aus dem linken Oberlappen. Die Patientin berichtet aktuell über gute Belastbarkeit und geringe Schmerzen um die OP-Narben. Sie nimmt aktuell keine regelmäßige Schmerzmittel mehr.

----Keilresektion---- Die aktuelle ambulante Vorstellung der Patientin erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Keilresektion und selektiver Lymphadenektomie bei einem Rundherd im linken Unterlappen. Die Patientin berichtet aktuell über mäßige Schmerzen um die OP-Narben (Skala 4 von 10).

----Biopsie---- Die aktuelle ambulante Vorstellung der Patientin erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Biopsie des Tumors retrotracheal und paraösophageal. Die Patientin berichtet weiterhin über Schluckbeschwerden.

----Dekortikation---- Die aktuelle ambulante Vorstellung der Patientin erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Dekortikation bei parapneumonischem Pleuraempyem links. Die Patientin fühlt sich aktuell besser belastbar und berichtet über nur geringe Schmerzen um die OP-Narben.

Körperliche Untersuchung: Mäßiger Allgemeinzustand, auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch beiderseits, Herzaktion rhythmisch, Wunde reizlos. Fäden entfernt.

Röntgen-Thorax pa vom Gute ventilierte Lungen beiderseits, kein Zeichen für Pneumothorax oder frische Infiltration.

Lungenfunktion vom FEV1 3,51 l, 78 % vom Sollwert, TLCO 65 % vom Sollwert, periphere Sauerstoffsättigung 100 %

Tumorkonferenzbeschluss vom

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere: ---Lobektomie -------------------- Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Lobektomie des rechten Oberlappen bei Plattenepithelkarzinom der Lunge im pathologischen Stadium IB.

In der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für regelmäßige Tumornachsorge ausgesprochen. Bei der heutigen ambulanten Vorstellung habe ich mit der Patientin ausführlich über die pathologischen Befunde und Tumornachsorge gesprochen. Die Patientin wünscht ausdrücklich eine Tumornachsorge in Bielefeld.

Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

Die gesamte Tumordokumentation (Endgültiger Entlassungsbrief, OP-Bericht, pathologische Befunde und. Beschluss der Tumorkonferenz nach der Operation) wird der Patientin ausgehändigt.

---Segmentektomie------------------- Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Segmentresektion (S1-3) im linken Oberlappen bei Adenokarzinom der Lunge als Zweittumor. Die histopathologische Untersuchung ergab pT1c, pN0, cM0, somit Stadium IA3. Eine Schädel-MRT-Untersuchung zum Ausschluss Hirnmetastase ist für den 16. Februar 2022, um 9 Uhr in unserer radiologischen Abteilung im Hause geplant.

In der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für regelmäßige Tumornachsorge ausgesprochen. Hierfür bitten wir um Vorstellung der Patientin am Mittwoch den 23.2.2022, um 13:00 Uhr bei Dr. Prahst in der onkologischen Ambulanz des MVZ Klinikum Herford.

Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

Die gesamte Tumordokumentation (Endgültiger Entlassungsbrief, OP-Bericht, pathologische Befunde und Beschluss der Tumorkonferenz nach der Operation) wird Ihnen und der Patientin ausgehändigt.

----Segmentektomie, Adjuvante Therapie--------------

Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Segmentresektion (S1-3) im linken Oberlappen bei Plattenepithelkarzinom der Lunge. Die histopathologische Untersuchung ergab pT3, pN0, cM0, somit Stadium IIB.

In der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz vom 13.5.2022 wurde die Empfehlung für eine adjuvante Gabe von Osimertinib in Abhängigkeit der Ergebnisse der molekularbiologischen Untersuchung ausgesprochen. Dementsprechend ist die molekularbiologische Untersuchung am 17.5.2022 angefordert.

Für die weitere onkologische Betreuung bzw. Behandlung stellt sich die Patientin planmäßig im Juni dieses Jahres bei Ihnen.

Als Schmerzmedikation kann Tilidin nun abgesetzt werden. Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

Die gesamte Tumordokumentation (Endgültiger Entlassungsbrief, OP-Bericht, pathologische Befunde und. Beschluss der Tumorkonferenz nach der Operation) wird Ihnen und der Pateintin nachgesendet.

------------------(Keilresektion)------------ Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Pleurabiopsie und Keilresektion aus dem rechten Unterlappen. Die histopathologische Untersuchung ergab Rezidiv bzw. Progress des vorbekannten, pulmonalen Adenokarzinoms.

In der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für eine adjuvante Gabe von Osimertinib in Abhängigkeit der Ergebnisse der molekularbiologischen Untersuchung ausgesprochen. Dementsprechend ist die molekularbiologische Untersuchung am 17.5.2022 angefordert.

Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

Die gesamte Tumordokumentation (Endgültiger Entlassungsbrief, OP-Bericht, pathologische Befunde einschließl. Molekularbiologie) ist der Patientin ausgehändigt.

------------------(Pleurakarzinose)------------ Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Pleurabiopsie und Talkumpleurodese bei NSCLC ausgehend aus dem linken Oberlappen im fortgeschrittenen Stadium. Die histopathologische Untersuchung ergab Pleurakarzinose. Die molekularbiologische Untersuchung ergab negativen PD-L1-Status und Variation an TP53, Exon6.

Das weitere onkologische Vorgehen wird in der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen. Zur Beratung über die weitere Behandlung des Lungenkarzinoms bitten wir um zeitnahe Vorstellung des Patienten bei CA Dr. Bildat in der Ambulanz der Klinik für Hämatologie und Onkologie im Hause.

Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

Die gesamte Tumordokumentation (Endgültiger Entlassungsbrief, OP-Bericht, pathologische Befunde einschließl. Molekularbiologie) ist der Pateintin ausgehändigt.

------------------Biopsie------------ Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven, thorakoskopischer Biopsie des Tumors retrotracheal und paraösophageal. Allerdings sind die Schluckbeschwerden bei der Patientin unverändert geblieben. Leider sind die Immunhistochemischen Untersuchungen zur Tumordifferenzierung aktuell noch nicht abgeschlossen.

Das onkologische Vorgehen wird nach Erhalt der endgültigen pathologischen Befunde in der Tumorkonferenz interdisziplinär besprochen. Darüber werden Sie und die Patientin umgehend informiert. Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

-----warum Keil, keine anatomische Lungenresektion--- Regelrechter Verlauf nach der thorakoskopischen Keilresektion im linken Unterlappen und selektiven Lymphadenektomie. Die intraoperative Schnellschnittuntersuchung des Lungenresektats ergab nicht-kleinzelliges Karzinom. Eine Differenzierung zwischen dem vorbekannten Mammakarzinom und einem Lungenkarzinom als Zweittumor war während der Operation nicht möglich. Deshalb war das Ausmaß der Resektion bei der weiten Keilresektion geblieben und wurde nicht zu einer anatomischen Lungenresektion zum Beispiel Segmentektomie ausgeweitet. Das Vorgehen entspricht der Vereinbarung mit der Patientin, die aufgrund der eingeschränkten Lungenfunktion und Mobilität sowie in Rücksicht auf den Wunsch der Patientin vor der Operation getroffen wurde.

Die endgültige histopathologische Untersuchung ergab ein primäres pulmonales Adenokarzinom mit Stadium IA1 (pT1a, pN0, cM0, R0). In der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für regelmäßige Tumornachsorge ausgesprochen. Außerdem stellte sich eine schwach PET-positive Läsion im kranialen Teil des rechten Mammaimplantats bei bekanntem Fibroadenom im PET/CT vom 11.2021. Eine weitere Abklärung ist ebenfalls von der Tumorkonferenz empfohlen. Die Patientin gab bei der heutigen Vorstellung an, dass eine gynäkologische Untersuchung zuletzt im April dieses Jahres bei ihr durchgeführt wurde. Dabei konnte keine Auffälligkeit festgestellt werden.

Zur regelmäßigen Nachsorge des Lungenkarzinoms bitten wir um Wiedervorstellung der Patientin bei Ihnen. Die gesamte Tumordokumentation (Endgültiger Entlassungsbrief, OP-Bericht, pathologische Befunde und Beschluss der Tumorkonferenz nach der Operation) ist der Patientin ausgehändigt.

Darüber hinaus habe ich der Patientin eine Optimierung der Schmerzmedikation empfohlen. Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

----Dekortikation---- Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiver Dekortikation bei Pleuraempyem links. Die heutige Laborkontrolle ergab...

Wir bitten um weiteres ambulantes Atemtraining und regelmäßige Schmerzkontrolle sowie langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

Tags: nachstationär sprechstunde

Beispiel nachstationäre Kontrolle, Herr

Bitte um Übernahme die Diagnosen und thoraxchirurgische Eingriffe vom letzten Entlassungsbrief. Danke.

Aktuelle Anamnese ----Lobektomie---- Die aktuelle ambulante Vorstellung des Patienten erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Lobektomie des rechten Unterlappens. Der Patient berichtet aktuell über gute Belastbarkeit und geringe Schmerzen um die OP-Narben. Er nimmt aktuell Novalgin als regelmäßige Schmerzmedikation. //Er nimmt aktuell keine regelmäßige Schmerzmittel mehr.

Die aktuelle ambulante Vorstellung des Patienten erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Segmentresektion bei NSCLC ausgehend aus dem linken Oberlappen. Der Patient gibt keine wesentlichen Beschwerden an, fühlt sich noch nicht gut belastbar.

----Segmentektomie---- Die aktuelle ambulante Vorstellung des Patienten erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Segmentresektion bei NSCLC ausgehend aus dem linken Oberlappen. Der Patient berichtet aktuell über gute Belastbarkeit und geringe Schmerzen um die OP-Narben. Sie nimmt aktuell keine regelmäßige Schmerzmittel mehr.

Die aktuelle ambulante Vorstellung des Patienten erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Segmentresektion bei NSCLC ausgehend aus dem linken Oberlappen. Der Patient gibt keine wesentlichen Beschwerden an, fühlt sich noch nicht gut belastbar.

---Keilresektion bei Pneumothorax-------------------------------- Die aktuelle ambulante Vorstellung des Patienten erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Keilresektion und subtotoaler Pleurektomie bei Spontanpneumothorax links. Der Patient berichtet aktuell über gute Belastbarkeit und gibt keine Schmerzen an. Sie nimmt aktuell keine Schmerzmedikation mehr.

---Keilresektion diagnostisch bei Lungenmetatasen-------------------------------- Die aktuelle ambulante Vorstellung des Patienten erfolgte zur nachstationären Kontrlle nach thorakoskopischer Keilresektion bei multiplen pulmonalen Beherdungen links. Der Patient berichtet aktuell über gute Belastbarkeit und gibt keine wesentlichen Schmerzen an.

--- Talkumpelurodese---

Die aktuelle ambulante Vorstellung des Patienten erfolgte zur nachstationären Kontrolle nach thorakoskopischer Pleurabiopsie und Talkumpleurodese bei NSCLC ausgehend aus dem rechten Oberlappen. Der Patient gibt keine wesentlichen Beschwerden an.

Körperliche Untersuchung:

Guter Allgemeinzustand, auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch beiderseits, Herzaktion rhythmisch, Wunde reizlos.

Röntgen-Thorax pa vom

Gute ventilierte Lungen beiderseits, kein Zeichen für Pneumothorax oder frische Infiltration.

Lungenfunktion vom FEV1 3,51 l, 78 % vom Sollwert, TLCO 65 % vom Sollwert, periphere Sauerstoffsättigung 100 %

Tumorkonferenz-Beschluss vom Bitte die TB-Beschluss in den Brief einfügen.

Beurteilung aus thoraxchirurgischer Sicht und Vorschlag zum Procedere:

-------------Lobektomie--------------------------

Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Lobektomie des rechten Unterlappen bei Adenokarzinom der Lunge. Die histopathologische Untersuchung ergab pT1c, pN2, cM0, somit Stadium IIIA. In der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für die adjuvante Strahlen-/Chemotherapie und Bestimmung der Treibermutation ausgesprochen.

In der heutigen ambulanten Vorstellung habe ich mit dem Patienten über die Befunde und Tumorkonferenzbeschluss ausführlich gesprochen. Zur Beratung und Einleitung der Strahlen-/Chemotherapie bitten wir Vorstellung des Patienten am Mittwoch den 27.7.2022, um 9:45 Uhr in der Ambulanz der Strahlentherapie im Hause.

Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

Die gesamte Tumordokumentation (Endgültiger Entlassungsbrief, OP-Bericht, pathologische Befunde und. Beschluss der Tumorkonferenz nach der Operation) ist bei der heutigen Vorstellung dem Pateinten ausgehändigt.

-------------Segmentektomie-------------------------- Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Segmentresektion (S1-3) im linken Oberlappen bei Adenokarzinom der Lunge als Zweittumor. Die histopathologische Untersuchung ergab pT1c, pN0, cM0, somit Stadium IA3. Eine Schädel-MRT-Untersuchung zum Ausschluss Hirnmetastase ist für den 16. Februar 2022, um 9 Uhr in unserer radiologischen Abteilung im Hause geplant.

In der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für regelmäßige Tumornachsorge ausgesprochen. Hierfür bitten wir um Vorstellung des Patienten am Mittwoch den 23.2.2022, um 13:00 Uhr bei Dr. Prahst in der onkologischen Ambulanz des MVZ Klinikum Herford.

Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

Die gesamte Tumordokumentation (Endgültiger Entlassungsbrief, OP-Bericht, pathologische Befunde und. Beschluss der Tumorkonferenz nach der Operation) wird Ihnen und dem Pateinten nachgesendet.

-------------Segmentektomie--------------------------

Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Segmentresektion (S1-3) im linken Oberlappen bei Adenokarzinom der Lunge. Die histopathologische Untersuchung ergab pT2a, pN1, cM0, somit Stadium IIb.

In der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für die molekularbiologische Untersuchung bzw. Mutationsanalyse und ggf. zielgerichtete Therapie oder adjuvante Chemotherapie ausgesprochen. Daraufhin haben wir die molekularbiologische Untersuchung bei Netzwerk Genomische Medizin (NGM) Lungenkrebs im Netzwerkzentrum Essen über das pathologische Institut im Hause eingeleitet.

Nach Rücksprache mit Ihnen soll der Patient im Verlauf zur adjuvanten Behandlung und Tumornachsorge im Zentrum für Hämatologie und Onkologie, Flurweg 13, 32457 Porta Westfalica vorstellen. Weil die Dauer der molekularbiologischen Untersuchung nicht bekannt ist, habe ich dem Patienten empfohlen, demnächst in die Anschlussheilbehandlung einzutreten.

Wir bitten um regelmäßige Schmerzkontrolle und langsames Ausschleichen der Schmerzmedikation.

Die gesamte Tumordokumentation (Endgültiger Entlassungsbrief, OP-Bericht, pathologische Befunde und. Beschluss der Tumorkonferenz nach der Operation) ist bei der heutigen Vorstellung dem Pateinten ausgehändigt.

-------------Keilresektion (kein Tumor nachgewiesen) Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Keilresektion im linken Oberlappen bei vorbekanntem NSCLC des rechten Unterlappens. Die histopathologische Untersuchung des Rektats ergab erfreulicherweise keinen Anhalt für Malignität.

In diesem Fall ist eine Fortsetzung der Tumornachsorge wegen des Lungenkarzinom rechts zu empfehlen. Hierfür bitten wir um Wiedervorstellung des Patienten am Mittwoch den 23.5.2022, um 14:00 Uhr bei Dr. Prahst in der onkologischen Ambulanz des MVZ Klinikum Herford.

---Keilresektion diagnostisch bei Lungenmetatasen-------------------------------- Regelrechter Verlauf nach der minimal-invasiven Keilresektion im linken Oberlappen. Die histopathologische Untersuchung des Resektats ergab Nachweis der Lungenmetastasen des vorbekannten Nierenzellkarzinoms. Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde gesprochen.

In der letzten interdisziplinären Tumorkonferenz wurde die Empfehlung für Wiedervorstellung bei den weiterbehandelnden Urologen ausgesprochen. Hierfür bitten wir um Vorstellung des Patienten am 19.7.2022, um 12:00 Uhr in der urologischen Ambulanz im Hause.

Tags: nachstationär sprechstunde

Tumorkonferenz vom 19.1.2022

Empfehlung zur Durchführung einer Bronchoskopie und Lavage im Hinblick auf der neuaufgetretenen Struktur im Bereich des apicalen Oberlappensegmentes rechts. Wiedervorstellung in der Tumorkonferenz mit vorliegenden Ergebnissen.

Konsil. Gutmann V.a. LungenCA

59-j Patientin mit dringenden V.a. zentral eingeschmolzenes Lungenkarzinom bei PET pos. Beherdung links Oberlappen. Nachweis von zwei Hirnmetastasen im MRT mit neurologischer Defizit. Klinisch ist der Tumor als Stadium IVb (cT3, cN2,cM1b) zuzuorden.

Bis jetzt konnte die histologische Sicherung mittels Broncho bzw. TBB und CT-gesteuerter Biopsie nicht erreicht. Zur Abstimmung des Therapiekonzepts ist die histolog. Sicherung dringend erforderlich.

Empfehlung: Nach RS mit CA Dr. Bildat in Onkologie und OA Dr. Ruhe Pneumologie ist eine VATS Biopsie (LK im aortopulm. Fenster und Tumorbiopsie) zu empfehlen. Die OP wird für nächsten Mittwoch geplant. Bitte um präop Echo und Lufu, Abklärung der Betreuung.

Tags: konsil vorlage

Konsil OP Indikation V.a. LungenCa Wartenkin

(warum Pat im Krankenhaus) Der 72-j Patient befindet sich aktuell in der neurologischen Behandlung im Hause bei Encephalitis und Epilepsie.

(Befund der Lunge, thorakal) Im CT-Thorax zeigt sich ein spikulierter Rundherd im linken Lungenoberlappen, der bei der PET-Untersuchung schwache FDG-avid ist. Die weiterführende Diagnostik einschließlich Koloskopie konnte eine Fernmestastase ausschließen. Obwohl die hilären LK bds erhöhte FDG-Einreicherung aufweisen, ergab die Biopsie LK Station 11L keinen Anhalt für Malignität. Bis jetzt konnte die histologische Sicherung mittels Broncho bzw. TBB nicht erreicht werden. Bei erhöhtem PSA Wert wurde Prostata Biopsie vorgenommen. Der Befund steht aktuell noch aus.

(meine Bewertung, Einschätzung) In Zusammenschau der gesamten Befunde, insbesondere bei positiver Raucheranamense (7-8 PY) ist die pulmonale Beherdung mit einem Lungenkarzinom vereinbar, das klinisch als Stadium IA (cT1, cN0,cM0) zuzuorden ist.

Empfehlung: Nach RS mit neurologischen Kolleginnen und Kollegen ist eine Lungenioeration erforderlich. Zu empfehlen ist eine VATS Keilresektion des linken Oberlappen. Bei Nachweis eines Lungenkarzinoms in der Schnellschnittuntersuchung soll eine VATS Lobektomie bzw. Segmentektomie als kurativ intendiertes Einsatz vorgenommen werden. Predisolon soll vor der OP auf 20 mg/d reduziert werden Stationäre Aufnahme am Freitag 1.7.2022 Die OP ist für Montag, den 4.7.2022 geplant.


(warum Pat im Krankenhaus) Der Patient wurde bei zunehmenden thorakalen Schmerzen rechts und AZ Verschlechterung gestern über die Ambulanz stationär aufgenommen.

(Befund der Lunge, thorakal) Im CT-Thorax zeigt sich zunehmender Pleuraerguss mit Verdrängung von Herz und Leber. Dazu sind mehrere tumorartige Veränderungen am Pleura verifiziert. Der Befund und die klinischen Beschwerden sind mit einer Pleurakarzinose gut vereinbar. Bei der gestern durchgeführten Pleurapunktion konnte hämorrhagische Pleuraerguss abpunktiert werden. Laboruntersuchung ergab einen niedrige pH-Wert.

(meine Bewertung, Einschätzung) In Zusammenschau der gesamten Befunde besteht bei dem Patienten dringender V. a. Tumorrezidiv bzw. Pleurakarzinose mit zunehmendem maligne Pleuraerguss. Obwohl die Infektparameter nicht sehr hoch sind, ist ein entzündliches Komponent, also Pleuraempyem nicht sicher auszuschließen. Darüber hinaus macht der zunehmende Pleuraerguss mit raumfordernder Wirkung eine Entlassung erforderlich.

Empfehlung: Nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiken ist eine VATS Operation zur Pleurektomie und Entleerung der Pleuraergussflüssigkeit mit möglicher Drainage- oder PleurX Anlage zu empfehlen. Eine Ausweitung der Operation auf Thoraxfenster bis ebenfalls möglich.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, Ablauf der Operation, mögliche Komplikationsrisiken einschließlich Superinfektion im Pneumonektomiehöhle unf Alternative-Maßnahmen gesprochen. Der Patient hat zum Schluss des Gespräch dem Vorgehen zugestimmt.

Tags: konsil vorlage

Konsil OP Indikation V.a. Thymom Frau

(warum Pat im Krankenhaus) Die 63-j Patientin befindet sich aktuell in der postoperativen Behandlung nach Gallen-Operation. Seit 2019 ist eine große Gewebevermehrung im oberen, vorderen Mediastinum bei ihr bekannt. Bis jetzt hat die Patientin diesbezüglich keine Beschwerden.

(Befund der Lunge, thorakal) Im aktutellen CT-Thorax zeigt sich im Vergleich zu VU eine Größenprogredienz der Gewebevermehrung (max. Durchmesser 9,3 cm). Außerdem sind sehr kleine subpleurale Beherdungen in der rechten Lunge identifiziert.

(meine Bewertung, Einschätzung) In Zusammenschau der gesamten Befunde, insbesondere bei Größenprogredienz ist die mediastinale Gewebevermehrung mit einem Thymom bzw. Thymuskarzinom vereinbar. Allerdings sind die anderen Entitäten wie z.B. Lymphom, SCLC nicht mit großer Sicherheit auszuschließen.

(Empfehlung:) Deshalb sind eine Inzisionsbiopsie und Umfelddiagnostik erforderlich. Zu empfehlen ist zeitnahe PET/CT und anteriore Mediastinoskopie rechts nach Chamberlain. Ausführlich habe ich mit der Patientin über die Befunde, OP-Indikation und mögliche Komplikaitonsrisiken gesprochen. Die Patientin stimmt dem Vorgehen zu.

Stationäre Aufnahme und PET/CT sind für Dienstag, den 5.7.2022 geplant. Die OP ist für Mittwoch, den 6.7.2022 vorgesehen.

Tags: indikation konsil mediastinal vorlage

Sprechstunde, OP Indikation V.a. Thymom Herr

Malignom-suspekte, 18 mm messende Raumforderung im vorderen, oberen Mediastinum als Zufallsbefund, V.a. Thymom bzw. Thymuskarzinom, DD: Keimzelltumor, Teratom, Lymphom oder andere Entitäten Kein klinisches Zeichen einer Myästhenia gravis.

Anamnese: Bei dem 63-jährigen Patienten ist eine 18 mm messende, noduläre Raumforderung im vorderen, oberen Mediastinum als Zufallsbefund im Rahmen der ambulanten Untersuchung nach einer Grippe verifiziert. Der Patient hat keine sepzifische Beschwerden wie Myästhenia graivs angegeben.

CT-Thorax vom 1.2.2023 Weiter abklärungsbedürftige noduläre Raumforderung im vorderen Mediastinum von 1,8 cm, DD Lymphknoten. Akzentuierte Lymphknoten paratracheal rechts im oberen Mediastinum. Kein Nachweis einer pulmonalen Raumforderung. Basal betonte Bronchialwandverdickungen beiderseits, wie bei chronischer Bronchitis, keine Bronchiektasien. Keine pneumonischen Infiltrate. Struma nodosa beiderseits. Diesbezüglich ebenfalls weiterführende Diagnostik angeraten

(meine Bewertung, Einschätzung) Angesichts der Krankengesichte und der CT-Morphologie ist die mediastinale Gewebevermehrung des Patienten mit einem Thymom bzw. Thymuskarzinom vereinbar. Allerdings sind die anderen Entitäten wie z.B. Keimzelltumor, Teratom, Lymphom oder andere Entitäten nicht mit großer Sicherheit auszuschließen.

(Empfehlung:) In Zusammenschau der gesamten Befunde ist eine minimal-invasive Resektion der, aktuell noch kleinen, mediastinalen Gewebevermehrung (thorakoskopisch oder DaVinci-assistiert) sowohl für histologische Abklärung als auch für komplette Resektion zu empfehlen. Eine Inzisionsbiopsie vor der Resektion ist in diesem Fall nicht zwingend erforderlich. Als Umfelddiagnostik wird vor der Operation PET/CT vorgenommen. Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, OP-Indikation und mögliche Komplikaitonsrisiken gesprochen. Der Patient stimmt dem Vorgehen zu.

Wir bitten um stationäre Aufnahme des Patienten am Montag, den 13.2.2023. Am Aufnahemtag werden Sonographie der Schilddrüsen, Funktionsdiagnostik (Echo, Lufu) und Laboruntersuchung einschließlich Anti-ACh-Antikörper, ß- HCG und AFP vorgenommen. Die PET/CT-Untersuchung wird für Dienstag, den 14.2.2023 geplant.

Über den Termin für die OP wird der Patient nach der Besprechung in der Tumorkonferenz informiert.

Tags: indikation konsil mediastinal vorlage


Malignom-suspekte Raumforderung im vorderen, oberen Mediastinum (CT Thorax/Hals) V.a. Thymom bzw. Thymuskarzinom, DD: Keimzelltumor, Teratom, Lymphom oder andere Entitäten Kein klinisches Zeichen einer Myästhenia gravis. Seit Monaten vermehrter Husten und Heiserkeit, Dyspnoe Zwerchfellhochstand links

Angesichts der Krankengesichte und der CT-Morphologie ist die mediastinale Gewebevermehrung des Patienten mit einem Thymom bzw. Thymuskarzinom vereinbar. Allerdings sind die anderen Entitäten wie z.B. Keimzelltumor, Teratom, Lymphom oder andere Entitäten nicht mit großer Sicherheit auszuschließen.

In Zusammenschau der gesamten Befunde ist eine Mediastinoskopie zur histolog. Sicherung dringend erforderlich.

Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, OP-Indikation und mögliche Komplikaitonsrisiken gesprochen. Der Patient stimmt dem Vorgehen zu.

Stationäre Aufnahme des Patienten am 28.2.2024. Am Aufnahemtag werden Funktionsdiagnostik (Echo, Lufu) und Laboruntersuchung einschließlich Anti-ACh-Antikörper, ß- HCG und AFP vorgenommen.

Dokumentation telefonisches Patientengespräch

  • Ausführliches telefonisches Gespräch mit dem Sohn der Patientin über die OP und postop. Verlauf bis jetzt.

Dokumentation Patientengespräch Klukuert

Bei dem Patienten trat gestern erstmalig 2 Wochen nach der letzten Lungenoperation mit Deckung des Bronchusstumpfes mit Pectoralis-Muskel-Flap klinisches Zeichen für eine Bronchusstumpfinsuffizienz (Abhusten von altblutiger Flüssigkeit) ab. Nach der Verlegung auf die Intensivstation wurde eine großlumige Drainage zügig angelegt. Dabei entleerte sich ca. 3 l altblutige, aber nicht eitrige Ergussflüssigkeit. Die anschließende Bronchoskopie konnte eine Bronchusstumpfinsuffizienz von ca. 4 bis 5 mm nachweisen. Dabei wurde noch Fibrinkleber appliziert.

Nachmittag habe ich mit dem Patienten und der Lebensgefährtin ausführlich über die Befunde und weiteres Vorgehen auf der Intensivstation gesprochen. Dabei wurde erörtert, dass eine Revision zum Verschluss der Bronchusstumpfinsuffizienz mit weiterem vitalem Gewebe oder Anlage eines Thoraxfensters bei mutmaßlich infizierter Pneumonektomiehöhle notwendig ist. Der Patient hat noch einmal klar geäußert, dass er keine weitere Operation haben möchte. Als Alternative-Therapie wird interventionelle Verklebung der Stumpfinsuffizienz mit Fibrinkleber in den nächsten Bronchoskopien vorgenommen. Beim Gespräch habe ich mit dem Patienten ebenfalls über mögliche Therapiezieländerung gesprochen. Eine Patientenverfügung liegt vor. Beim Gespräch haben wir uns mit dem Patient darin geeinigt, dass weitere maximale Therapie einschließlich Dialyse, Intubation und mechanischer Beatmung vorgenommen soll, bevor die unabsenderbare Situation auftritt. Dabei wurde ebenfalls betont, dass die weitere Entscheidung bzw. Therapiezieländerung im Laufe der Zeit je nach der Konstellation durchaus neu besprochen werden können.


Nachmittag habe ich erneut mit der Tochter und der Lebensgefährtin ausführlich über die neutigen Befunde und weiteres Vorgehen auf der Intensivstation gesprochen. Dabei wurde erörtert, dass Anlage eines Thoraxfensters bei mutmaßlich infizierter Pneumonektomiehöhle notwendig ist. Darüber hinaus habe ich den das weitere Vorgehen nach einer Thoraxfenster-Anlage erklärt ist.

Indikationsstellung Lungenemphysem

LVRS Lungenemphysem Bulla

Überprüfung der Operationsindikation bei ausgeprägte Plaquebildung im rechten Unterlappen und bekannte Lungenemphysem.

Obwohl die aktuelle Echokardiografie gute LVEF und keine signifikante pulmonale Hypertonie nachweisen kann, ergibt der Lungenfunktionstest: FEV1 0,41 l, 18 % vom Sollwert, DLCO 15 % vom Sollwert. Nach der aktuellen Datenlage ist eine operative Behandlung bzw. Bullaresektion im Sinne der Lungenvolumenreduktionchirurgie mit erheblich erhöhten Komplikationsrisiken verbunden. Deshalb rate ich die Patientin vor einer Operation eher ab.

Brief Eichstaedt OP Lungenemphysem

Anamnese

Die heutige ambulante Vorstellung erfolgte bei Lungeneempysem bds.

Befund

Bei dem Patienten ist zuletzt Lungenemphysem bds. mit großer Emphysembulla links apikal verifiziert. Eine am 8.3. 2024 durchgeführte CT-Thorax-Untersuchung erbrachte die folgenden Befunde: Paraseptales Lungenemphysem mit multiplen, subpleural gelegenen, Emphysembullae überwiegend apikal bds., insbesondere große Emphysembullae im Lungenapex links mit einer Größe von 9,8 x 9,0 x 6,6 cm. Kein Nachweis malignomsuspekte intrapulmonale Rundherde. Keine thorakale Lymphadenopathie.

Lungenfunktionstest von 8.4. 2024: RV 3,65 l, 142 %, FEV1 5,57 l, 120 %, DLCO 103 %.

BGA von 8.4. 2024: pO2 81,6 mmHg, pCO2 37,2 mmHg, periphere Sauerstoffsättigung 97,1 %.

Diagnose

Lungenemphysem bds. mit großer Emphysembulla links apikal

Empfehlung

Bei dem Patienten ist ein Lungenemphysem mit großer Emphysembullae links apikal verifiziert. Angesichts der Größe der Emphysembulla links ist die Gefahr für eine Ruptur und einen damit verbundenen, potentiell lebensbedrohlichen Spannungspneumothorax nicht unwesentlich. Dazu zeigt Lungenfunktionstest schon eine deutliche Überblähung der Lunge.

In Zusammenschau der gesamten Befunde ist eine Bullaresektion links in minimal-invasiver Technik zur Minimierung der Gefahr für eine Ruptur und Spannungspneumothorax und zur Verbesserung der Lungenfunktion aus meiner Sicht sinnvoll, obwohl eine wesentliche Einschränkung der Blutgasanalyse oder eindeutige klinische Beschwerden aktuell nicht bestehen.

Ausführlich habe ich bei der heutigen Vorstellung mit dem Patienten über die Befunde, Indikation und Ablauf der Operation sowie perioperatives Komplikationsrisiko gesprochen. Dabei wurde insbesondere auch erörtert, dass weitere Verlaufskontrollen ohne Operation als Alternative angesichts der aktuellen Befunde ebenfalls angezeigt sind. Der Patient hat danach dem Eingriff zugestimmt.

Hierfür bitte ich um stationäre Aufnahme des Patienten am 5.6. 2024. Die Operation (VATS links, Bullaresektion und Pleurektomie) ist für den Folgetag den 6.6. 2024 vorgesehen.

Seltene Befunde

Xyphodynie, OP

Anamnese Ambulante Vorstellung zur Besprechung des weiteren Vorgehens bei Xyphodynie. Befund Bei dem jungen Patienten (beruflich Dachdecker) besteht seit ca. 6 Monaten zunehmende Schmerzen an der Xyphoid-Spitze, oft verstärkt beim Beugen und Tragen schwerer Lasten. Der Patient gibt an, dass die Schmerzmedikationen in der letzten Zeit nicht zu einer Schmerzlinderung geführt haben. Aufgrund den anhaltenden Schmerzen ist der aktuell nicht in der Lage, den Beruf zu üben. Bei der heutigen körperlichen Untersuchung zeigt sich eine anteriore Verlagerung der Xyphoid-Spitze, vereinbar mit dem Röntgen-Bild von Dezember 2023. Es besteht kein Zeichen für eine akute lokale Entzündung. Ein Trauma in diesem Bereich wurde ebenfalls verneint. Diagnose Xyphodynie mit therapierefraktären Schmerzen an der XyphoidSpitze

Z. n. Sturz und Bandscheibenvorfall an HWS, Z. n. operativer Sanierung

Empfehlung In Zusammenschau der gesamten Befunde sind die klinischen Beschwerden und Bildgebung bei dem Patienten mit einer erworbenen Xyphodynie gut vereinbar. Ein Trauma in diesem Bereich war nicht erinnerlich. Die Schmerzmedikationen haben in der letzten Zeit nicht zu einer suffizienten Schmerzlinderung geführt. Weil eine dauerhafte Schmerzlinderung durch die anderen Therapieoptionen wie z. B. Lokalanästhesie oder Ultraschall-Behandlung nicht unbedingt mit großer Erfolgsaussicht erreicht werden kann, ist eine chirurgische Xyphoidresektion aus meiner Sicht ratsam. Ausführlich habe ich mit dem Patienten über die Befunde, Indikation und Ablauf der Operation und perioperatives Komplikationsrisiko gesprochen. Dabei wurde insbesondere erörtert, dass chronische Schmerzen nach Xyphoidresektion zwar selten, doch möglich sind. Der Patient hat danach dem Eingriff zugestimmt. Hierfür bitte ich um stationäre Aufnahme am 9.4.2024. Am Aufnahmetag wird ein CT-Thorax und Oberbauch vorgenommen. Die Operation (Xyphoidresektion in Rückenlage) ist für den Folgetag, den 10.4.2024 vorgesehen.

Gegen ärztlichen Rat

Herr Heßler wollte im Velrauf auf eigenen Wunsch und gegen ärztlichen Rat unser Krankenhaus verlassen. Über mögliche Risiken und evtl. Komplikationen wurde er ausführlich aufgeklärt.

Zuweiser Kommunikation

Duve und HA für Klukert

Lieber Dr. Duve,

unser gemeinsamer Patient, Herr Rainer Klukert (geboren am 12.1.1967) hat sich bei einem kleinen, aber zentral liegenden Lungenkarzinom links im Frühjahr in unserer Klinik einer Lobektomie mit bronchoplastischer Erweiterung unerzogen. Leider wurde der postoperative Verlauf durch eine ungewöhnliche Ischämie der Rest-Lunge und Bronchusstumpfinsuffizienz enorm kompliziert.
Gemeinsam mit dem Patienten und den Angehörigen haben wir nach zweimaligen Re-OPs das Schlimmste verhindert. Gestern haben wir bei der Morbidität-und-Mortalität Konferenz des Lungenkrebszentrums nochmal über den lehrreichen Fall mit den schwerwiegenden, allerdings in unserer Klinik extrem seltenen postoperativen Komplikationen intensiv diskutiert.

Bei Bedarf kann Herr Klukert sich, wie in den letzten Monaten, jederzeit in unserer thoraxchirurgischen Sprechstunde vorstellen.

Das Thoraxfenster kann in Zukunft mit einer Thorakoplastie verschlossen werden, wenn die Pneumonektomie-Höhle im Verlauf deutlich kleiner wird.

Team

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